Zürcher Staatspersonal will mehr Lohn
Das Zürcher Staatspersonal verlangt mehr Lohn. Angestellte von Stadt und Kanton fordern den vollen, aufgelaufenen Teuerungsausgleich sowie Reallohnerhöhungen. Mit einer Kundgebung unterstrichen die Angestellten ihre Forderungen.
Die Zeiten des Sparens auf Kosten des Personals seien vorbei. Die Wirtschaft laufe wieder gut, und sowohl die Stadt als auch der Kanton Zürich schrieben schwarze Zahlen, hiess es an einer Medienkonferenz der Gewerkschaften und Verbände am Mittwoch (27.09.). Deshalb verlangen die Personalverbände den vollen, aufgelaufenen Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhungen.
Begründet werden die Forderungen unter anderem mit den Sparopfern, die dem Personal in den vergangenen Jahren auferlegt wurden.
Der Kanton habe die Teuerung seit 1992 nicht mehr angemessen ausgeglichen, die Stadt seit 1996 keinen Teuerungsausgleich mehr bezahlt.
Der verweigerte Teuerungsausgleich habe beim kantonalen Personal zu einem Rückstand von 6,5 bis zehn Prozent geführt, sagte Bernhard Rüdy, Präsident der Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV). Nach dem Einbruch der Wirtschaft habe der Kanton sofort reagiert und beim Personal gespart. Nun werde eine eben so schnelle Reaktion in die andere Richtung verweigert.
swissinfo und Agenturen
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