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Petition gegen Tierversuche eingereicht

Tierversuchs-Gegner deponieren die Petition mit 150'000 Unterschriften vor dem Bundeshaus. Keystone

Tierversuchs-Gegner haben am Dienstag (03.04.) vor dem Bundeshaus in Bern eine Petition an die eidgenössischen Räte mit über 150'000 Unterschriften hinterlegt. Darin wird ein Stopp der Tierversuche und deren Finanzierung durch den Bund verlangt.

Hinter der Petition, die vor allem die Affen in der neurologischen Klinik in Zürich schützen soll, stehen die Aktionsgemeinschaft «Schweizer Tierversuchsgegner», der Dachverband der Antivivisektion und die internationale Liga «Ärzte für die Abschaffung der Tierversuche».

Die Versuche seien in den Augen der Petitionäre grausam und gänzlich überflüssig, sagte Milli Schär, Präsidentin der Schweizer Tierversuchs-Gegner, gegenüber Swiss Radio News. Schär verlangte weiter, dass die Finanzierung dieser Versuche eingestellt werde.

Die Tierversuchs-Gegner kritisieren, dass die Affen während der bis zu acht Monaten dauernden Tests bei vollem Bewusstsein seien. Um einen konstanten Wachheitsgrad zu garantieren, würden den Primaten Amphetamine verabreicht.

Bernhard Hess, Tierversuchs-Leiter der neurologischen Klinik in Zürich, sagte auf Anfrage, die Versuche würden mehrmals jährlich unangemeldet durch die kantonale Tierversuchs-Kommission kontrolliert. Eine Verletzung des Tierschutzgesetzes sei deshalb auszuschliessen.

swissinfo und Agenturen

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