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Armee zum Schutz der Gäste am Frankophonie-Gipfel bereit

(Keystone-SDA) Cully VD – Das Sicherheitsdispositiv für den Frankophonie-Gipfel ist bereit: Die Armee hat am Dienstag gezeigt, wie sie Boden, Wasser und den Luftraum während des 13. Frankophonie-Gipfels vom 22. bis 24. Oktober in Montreux VD schützen will.
Zum Gipfel werden gegen 3000 Leute und zahlreiche Staats-und Regierungschefs aus 70 Staaten erwartet. «Wir sind bereit, die Gäste zu empfangen», sagte am Dienstag die Waadtländer Regierungsrätin Jacqueline de Quattro an einer Medienkonferenz in Cully VD.
Als Polizeidirektorin ist sie für die Sicherheit während des Frankophonie-Gipfels verantwortlich. Unterstützung erhält die Waadtländer Polizei nicht nur von Kollegen aus anderen Kantonen, sondern auch von der Armee.
Während die Verantwortung für die Sicherung des Luftraums alleine beim Militär liegt, hat die Waadtländer Polizei die Einsatzverantwortung am Boden und auf dem Wasser. Kostenpunkt für die Polizei: rund sieben Millionen Franken. «Wir wollen professionell, effizient und diskret auftreten», sagte de Quattro.
Aktuell rund 3300 Soldaten im EinsatzFür den Sicherheitseinsatz «Apollinaire» am Gipfel, benannt nach Guillaume Apollinaire, einem französischen Autor mit italienischen und polnischen Wurzeln, wurde ursprünglich mit gegen 6500 Armeeangehörigen gerechnet.
Diese Maximalzahl werde kaum ausgeschöpft, sagte Divisionär Jean-Marc Halter, Chef des Führungsstabs der Armee. Das Sicherheitsdispositiv würde aber laufend angepasst. Bis anhin sind 3300 Armeeangehörige eingerückt. Halter rechnet mit maximal 4500 Armeeleuten im Einsatz.
Nur wenige davon sind Profisoldaten, die speziell für Personen- und Objektschutz eingeteilt sind. Die meisten sind Milizsoldaten und leisten ihren Einsatz für den Frankophonie-Gipfel im Rahmen eines Wiederholungskurses.
Motorbootkompanie überwacht GenferseeMit der Überwachung des Genfersees und der Sperrzone rund um Montreux herum ist die Motorbootkompanie 10 mit ihren Patrouillenbooten betreut. Sie ist die einzig verbliebene Motorbootkompanie der Schweiz.
Die Luftwaffe ist ihrerseits für die Sicherung des Lauftraums zuständig, der während des Gipfels von der Zivilluftfahrt nur eingeschränkt genutzt werden darf. Der Luftraum über Montreux wird mit Radargeräten rund um die Uhr überwacht.

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