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Basler Kantonslabor beanstandet vier Gewürze wegen Giftstoffen

Keystone-SDA

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat in vier Gewürzproben gesundheitsschädliche Pflanzengifte über dem gesetzlichen Höchstwert nachgewiesen. Betroffen sind Proben von Oregano, Kreuzkümmel und Basilikum. Für die Produkte wurde ein Verkaufsverbot verhängt.

(Keystone-SDA) Die höchste Überschreitung wies ein Oregano mit einem Wert von 3500 Mikrogramm pro Kilogramm auf, wie das Kantonslabor am Freitag mitteilte. Der erlaubte Höchstwert liegt bei 1000 Mikrogramm. Auch zwei Proben Kreuzkümmel und eine Probe Basilikum waren zu stark belastet.

Für die vier beanstandeten Produkte ordneten die Behörden ein Verkaufsverbot und einen Rückruf an.

Insgesamt untersuchte das Labor 29 Gewürz- und 18 Teekräuterproben von 11 Detailhändlern. Während die Belastung bei Tees nicht erhöht war, galt der Fund bei Basilikum gemäss Bericht als überraschend. Bei Oregano und Kreuzkümmel mass das Labor bereits in der Vergangenheit hohe Werte.

Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind pflanzliche Stoffe, die im Körper zu Schadstoffen umgewandelt werden. Bestimmte PA gelten als leberschädigend, krebserregend und erbgutverändernd.

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