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Berner Regierung sieht Handlungsbedarf bei Deepfakes an Schulen

Keystone-SDA

Der Berner Regierungsrat hat Handlungsbedarf beim Schutz vor KI-generierter sexualisierter Gewalt an Schulen eingeräumt. Insbesondere in der Berufsbildung will die Regierung die Zuständigkeiten und Abläufe klären sowie Sensibilisierungsangebote verstärken.

(Keystone-SDA) Das schreibt der Regierungsrat in der am Montag publizierten Antwort auf eine Interpellation. Manuel C. Widmer (Grüne) und Mitunterzeichnende von SP, EVP, FDP, GLP und Mitte wiesen in ihrem Vorstoss darauf hin, dass Deepfakes bei Betroffenen zu erheblichem sozialem Druck und psychischen Belastungen führen könnten.

Laut dem Regierungsrat gibt es im Kanton Bern bereits Schutzkonzepte, Schulungen der Polizei und Beratungsstellen für Notfälle. Die Zuständigkeiten seien aber wegen der Beteiligung von Schule, Lehrbetrieb und Polizei komplex.

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt sehe bei den Berufsschulen und den Lehrbetrieben einen gewissen Bedarf, das neue Phänomen der KI-basierten sexualisierten Gewalt stärker zu thematisieren. Bei Konfliktfällen sollten Schulen und Lehrbetriebe mit spezifischen Sensibilisierungs-, Beratungs- und Bildungsangeboten unterstützt werden.

Als konkrete Hilfe erarbeitet die Bildungsdirektion einen neuen Beitrag für den digitalen «Krisenkompass». Dieses Online-Werkzeug hilft Schulleitungen und Fachpersonen bei Notfällen und Krisen an Schulen.

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