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Unesco will frühkindliche Bildung fördern

Im europäischen Vergleich fristet die frühkindliche Bildung in der Schweiz ein Schattendasein: Diese Meinung vertritt die Schweizerische Unesco-Kommission. Deshalb lanciert sie eine Grundlagenstudie.

Ziel dieser ersten gesamtschweizerischen Studie zur frühkindlichen Bildung sei es, den Status quo im ganzen Land darzulegen und mit der Situation in anderen Ländern zu vergleichen, schreibt die Unesco-Kommission.

«Die Unesco betrachtet das Lernen in den ersten Lebensjahren als Grundlage für die Entwicklung», sagte Heinz Altorfer, Vize-Präsident der Kommission und Leiter des Projektes. Frühkindliche Bildung gelte als Schlüsselfaktor für den späteren Lern- und Lebenserfolg.

Die Unesco-Kommission hält weiter fest, dass die Bildung für Kleinkinder mithelfe, ungleiche Startchancen zu beheben.

Internationale Studien würden belegen, dass die Unterschiede von Kindern aus bildungsnahen und bildungsfernen Schichten bereits im Alter von vier Jahren gross seien und später kaum mehr wettgemacht werden könnten.

Anfang 2009 sollen die Resultate der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Kosten von 340’000 Franken übernehmen fünf Schweizer Stiftungen.

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