Der blaue Rauch verzieht sich langsam
Immer weniger Schweizer rauchen. 2008 steckten sich noch 27% der Bevölkerung zwischen 14 und 65 Jahren einen Glimmstengel zwischen die Lippen, im Jahr davor waren es noch 29 % gewesen.
Die Raucherinnen und Raucher sind in der Schweiz auf dem Rückzug, denn 2001 hatten noch 33% an Zigarette, Zigarre oder Pfeife gezogen.
Der Abwärtstrend zeuge von der Wirksamkeit der Tabakprävention und spreche für die Weiterführung der bisherigen Massnahmen. Dieses Fazit zieht des Bundesamt für Gesundheit (BAG) aus einer Studie, für welche die Behörde seit 2001 jährlich 10’000 Personen befragen lässt.
Bei den Männern ging der Raucheranteil 2008 auf 30% (2007: 33%) zurück, bei den Frauen waren es dagegen unverändert 24%. Fast ein Fünftel (19%) der Schweizer Bevölkerung rauchte laut der Untersuchung täglich, während weitere acht Prozent nicht täglich rauchten.
Besonders ausgeprägt ist der rückläufige Trend bei den Jugendlichen. In der Altersgruppe zwischen 14 und 19 Jahren nahm der Raucheranteil 2008 zum Vorjahr von 24 auf 23% ab. Im Jahr 2001 hatten noch 31 Prozent der Jugendlichen geraucht.
Am populärsten ist das Rauchen weiterhin bei den 20- bis 24-Jährigen mit einem Anteil von 38% (Vorjahr 40).
swissinfo.ch und Agenturen
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