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Grünes Licht für Apartheid-Klagen

Das Oberste US-Gericht lässt milliardenschwere Entschädigungsklagen durch die Opfer des Apartheid-Regimes zu. Die Sammelklagen richten sich gegen über 50 Konzerne, darunter die Schweizer Banken UBS und Credit Suisse.

Die Kläger fordern über 400 Milliarden Dollar Entschädigung. Sie argumentieren, dass die Unternehmen mit ihrer Unterstützung des südafrikanischen Apartheid-Regimes internationales Recht verletzt hätten.

Die Sammelklagen wurden von drei verschiedenen Gruppierungen im Namen aller Menschen eingereicht, die zwischen 1948 und 1994 in Südafrika lebten und Opfer der Apartheid wurden.

Neben der UBS und der Credit Suisse wurde auch gegen andere Banken wie die Deutsche Bank und die Citigroup geklagt, ebenso gegen Multis wie BP, Exxon Mobil, IBM, General Motors und Ford.

Auch gegen weitere Schweizer Konzerne wurde geklagt: So gegen den Zementriesen Holcim, die Ems-Chemie der Familie von Alt Bundesrat Christoph Blocher, den Basler Pharma-Konzern Novartis, den Nahrungsmittelkonzern Nestlé sowie die Industriekonzerne Unaxis (heute: OC Oerlikon) und Sulzer.

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