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Merz fordert von Banken Umdenken

Finanzminister Hans-Rudolf Merz will das UBS-Rettungspaket mit Regulierungen begleiten. Die Banken müssten sich gefallen lassen, dass der Staat in der Salär- und Bonusfrage interveniere, sagte Merz in einem Interview in der NZZ.

«Die Grundidee der Boni ist teilweise pervertiert worden. Es sind Dinge geschehen, die nicht akzeptabel sind», erklärte Merz im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung vom Samstag.

Wo Boni aufgrund von Misswirtschaft offensichtlich ungerechtfertigt seien, müssten die Banken eingreifen. «Die zuständigen Personen sind anzuhalten, Rückzahlungen vorzunehmen», sagte Merz.

Die UBS müsse ausserdem eine neue, verständliche Salärpolitik definieren. Bis zur Dezembersession des Parlamentes müssten klare Antworten vorliegen. «Dann werden wir prüfen, ob die Massnahmen ausreichen.» Auch bei den Eigenmittelvorschriften müssten die Grossbanken schärfere Vorschriften akzeptieren.

Eine Lohnobergrenze lehnt Merz jedoch ab. Sie führe zu weit. «Wenn wir die Lohnpolitik der Banken mitbestimmen würden, wäre das ein ganz ausserordentlicher Staatseingriff.»

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