Pattsituation bei Walliser Staatsratswahlen
In der ersten Runde der Walliser Staatsratswahlen hat kein Kandidat und keine Kandidatin das absolute Mehr erreicht. Über die künftige Zusammensetzung der Regierung wird damit erst im zweiten Wahlgang in zwei Wochen entschieden.
Das Spitzenresultat erzielte am Sonntag der bisherige christlichdemokratische Volkswirtschaftsdirektor Jean-Michel Cina. Mit 40’016 Stimmen blieb er aber deutlich unter dem absoluten Mehr (49’566). Damit erreichte er einen Stimmenanteil von 40,4%.
Auf den Rängen zwei und drei platzierten sich Cinas Parteikollegen Maurice Tornay mit 32’528 und Jacques Melly mit 32’084 Stimmen. Dahinter folgen der bisherige freisinnig-liberale Erziehungsdirektor Claude Roch (FDP. Die Liberalen) mit 29’265 Stimmen und die sozialdemokratische Kandidatin Esther Waeber Kalbermatten mit 26’438 Stimmen.
Abgeschlagen auf den Rängen sechs bis acht folgen der Kandidat der Schweizerischen Volkspartei (SVP), Grossrat Franz Ruppen (18’753), sowie die Kandidatin der Grünen, Marylène Volpi Fournier (16’006) und jene der Christlich-Sozialen Partei des Oberwallis (CSPO), Graziella Walker Salzmann (14’849).
Der zweite Wahlgang findet am 15. März statt.
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