Philippinen: IKRK besorgt um entführte Mitarbeiter
Bei den Gefechten zwischen Soldaten und Geiselnehmern auf den Philippinen sind die Mitarbeiter des Roten Kreuzes offenbar nicht verletzt worden, gab Richard Gordon, der Leiter des Roten Kreuzes auf den Philippinen, bekannt.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zeigt sich trotzdem «extrem besorgt».
Gordon gab an, telefonisch mit dem Kommandeur der Rebellengruppe Abu Sayyaf, Albader Parad, gesprochen zu haben. Dieser habe ihm gesagt, dass die seit mehr als zwei Monaten Verschleppten unverletzt geblieben seien. Es handelt sich um einen Schweizer, einen Italiener und einen Philippiner.
Bei den zweitätigen Gefechten sollen drei Soldaten und bis zu sieben Extremisten getötet worden sein, sagte der Polizeichef der Insel Jolo.
Die Armee hat mehrere Schlüsselpositionen rund um das Gebiet auf der Insel besetzt. Sie will verhindern, dass die Entführer mit ihren Geiseln ins Hinterland entkommen.
Das IKRK und das philippinische Rote Kreuz appellierten zudem an die Menschlichkeit der Entführer und riefen sie auf, alle Schritte zu vermeiden, die das Leben der drei Mitarbeiter gefährden könnten. Sie forderten auch deren sofortige und bedingungslose Freilassung der Entführten.
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