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Schweiz erhöht Nothilfe für Palästinenser

Die Schweiz erhöht ihre Nothilfe für die Opfer der jüngsten Gewaltwelle in den Palästinensergebieten. Dem IKRK werden 1,5 Mio. Franken zur Verfügung gestellt, der UNO-Organisation für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) eine Million Franken.

In einer Mitteilung vom Dienstag (19.12.) sprach die Direktion für Entwickung und Zusammenarbeit (DEZA) von der «humanitären Not», die durch die Gewalteskalation und die israelische Abriegelung der autonomen Gebiete verursacht worden sei.

Mit dem Beitrag an die UNRWA kommt die Schweiz einem Versprechen nach, das sie kürzlich an einem Treffen von Geber- und Empfängerländern in Lausanne gemacht hatte. Die für das Nothilfeprogramm der UNRWA benötigten Mittel in Höhe von 39 Mio. Dollar waren an diesem Treffen weitgehend zugesagt worden.

Die DEZA hatte bereits Anfang Oktober eine Soforthilfe im Wert von 150’000 Franken für die Gewaltopfer bereit gestellt. Insgesamt hat die Schweiz die in Palästina, Jordanien, Syrien und Libanon lebenden 3,7 Mio. palästinensischen Flüchtlinge bisher mit durchschnittlich 10 Mio. Franken pro Jahr unterstützt.

Der Beitrag ans Internationale Komitee vom Roten Kreuz fliesst in ein Programm im Bereich der Notfallmedizin, welches das IKRK gemeinsam mit dem palästinensischen Roten Halbmond durchführt.

swissinfo und Agenturen

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