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UNO-Beitritt ungewiss

Nur die Schweiz und die UNO fehlen im Fahnenmeer der UNO. Keystone

Im Hinblick auf die Volksabstimmung über den UNO-Beitritt der Schweiz vom 3. März zeichnet sich laut einer Umfrage ein knapper Ausgang ab.

Der Informationschef des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Ruedi Christen, bestätigte eine Meldung der «SonntagsZeitung», dass die jüngste Umfrage des GfS-Forschungsinstituts im Auftrag des Aussenministeriums von Mitte Oktober vor allem bezüglich des Ständemehrs einen offenen Ausgang zeige.

Demnach tendieren sechs ganze und vier halbe Kantone für ein Nein. Es waren dies die Kantone Luzern, Obwalden, Nidwalden, beide Appenzell, Thurgau, Schwyz, Glarus, Uri und Tessin.

Eher befürwortet wird der UNO-Beitritt demgegenüber in sieben ganzen und einem halben Kanton, und zwar in den Westschweizer Kantonen Wallis, Freiburg, Genf, Waadt, Neuenburg und Jura sowie in Zürich und Basel-Stadt.

In den verbleibenden sieben ganzen Kantonen und im Halbkanton Basel-Landschaft scheint das Ergebnis noch offen.

Bezüglich des Stimmenmehrs ergab die Umfrage bei 1200 Stimmberechtigten, wie Christen weiter sagte, 50 Prozent Ja-Stimmen, 33 Prozent Nein und 17 Prozent Unentschlossene.

Am 16. März 1986 war der UNO-Beitritt von allen Ständen und von 75,7 Prozent der Stimmenden verworfen worden.

swissinfo und Agenturen

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