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Daviscup: Schweiz mit uneinholbarer Führung

Das Schweizer Davis-Cup-Team feiert seinen Sieg gegen Weissrussland in St. Gallen. Keystone

Das Schweizer Daviscup-Team spielt im Jahr 2001 zum siebten Mal in der Weltgruppe der besten 16 Nationen. Im Barrage- Spiel gegen Weissrussland in St. Gallen gewannen Roger Federer/ Lorenzo Manta das Doppel gegen Max Mirnyi/ Wladimir Woltschkow.

Damit sicherten sie der Schweiz vor den letzten beiden Einzeln vom Sonntag (23.07.) eine uneinholbare 3:0-Führung, die in dieser Deutlichkeit ohne den abwesenden Leader Marc Rosset nicht erwartet werden durfte.

Bester Mann in der St. Galler Kreuzbleiche- Halle war Lorenzo Manta, der das Schweizer Doppel über weite Strecken führte, mit 14 Assen, zahlreichen Service-Winnern und für seine Verhältnisse einer sehr guten Returnleistung hatte er wesentlichen Anteil am Sieg.

Den Matchball verwertete Manta bezeichnenderweise mit einem Rückhand- Longline-Gewinnschlag. Der Winterthurer entwickelt sich immer mehr zum klaren Schweizer Leader im Doppel, er hat seine letzten sieben Partien im Daviscup gewonnen.

Nicht immer überzeugen konnte hingegen Roger Federer, der allerdings immer dann, wenn es wichtig war, sein Niveau steigern konnte. Vielfach war er aber im Vergleich zu seinem Fünfsatzsieg gegen Woltschkow am Vorabend einen Tick zu spät am Ball.

Ein Daviscup-Jahr mit viel unsäglichem Theater, namentlich wegen des bemühenden Streits zwischen Jakob Hlasek und Marc Rosset, hat nun doch noch ein versöhnliches Ende genommen. Falls die Probleme behoben werden können, hat die Schweiz bei der Auslosung für den nächsten Wettbewerb, die am 7. September beim US Open vorgenommen wird, durchaus erfreuliche Perspektiven. Verschiedene Topnationen, unter anderem die USA, Spanien, Schweden und Frankreich müssten 2001 in der Schweiz antreten.

swissinfo und Agenturen

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