Dringlicher Spendenappell Ban Ki Moons
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat in Bern zu Sofortmassnahmen gegen die weltweite Lebensmittelkrise aufgerufen. Die internationale Staatengemeinschaft soll 2,5 Mrd. Dollar spenden.
Unter den explodierenden Preisen für Grundnahrungsmittel wie Reis, Weizen und Mais leiden die Ärmsten der Welt am meisten. An einer Tagung der UNO-Hilfswerke und –Programme gegen Hunger und Armut in Bern hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Geberländer aufgefordert, sofort Mittel in der Höhe von 2,5 Mrd. Franken freizugeben, um Hunger und Unterernährung zu verhindern.
Die dramatische Erhöhung der Nahrungsmittelpreise stellt laut Ban eine beispiellose Herausforderung für die Weltgemeinschaft dar. Energiepreise, Agrarsubventionen, die gestiegene Nachfrage nach Nahrungsmitteln, schlechtes Wetter, Hamstern und Panikkäufe kämen zusammen.
Die UNO-Vertreter beschlossen in Bern zudem, eine «Task Force on the Global Food Crisis» einzusetzen. Sie steht unter Leitung von Ban Ki Moon und soll die Aktivitäten der UNO-Programme und der Weltbank bündeln.
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