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Fussball: Sion überraschend Leader

Der Luganeser Julio Rossi (rechts) und Eugene Ekobo von Sion im Zweikampf. Keystone

Sion führt die NLA-Tabelle nach einem glückhaften 1:0 gegen Lugano überraschend an. Im Duell zweier Startverlierer bezwang Basel vor knapp 18'000 Zuschauern Servette 3:1, und YB überraschte in der noch jungen NLA-Saison ein zweites Mal: Die Berner siegten in Lausanne 3:2.

Sion kam in Lugano mit minimalem Offensivaufwand zu maximalem Punkte-Ertrag. Entgegen dem Spielverlauf erzielte in der 93. Minute der erst wenige Minuten vorher eingewechselte Kongolese M’Futi auf Steilzuspiel von Moreira den Siegestreffer zum 1:0.

Obwohl die Tessiner ab der 42. Minute dezimiert waren, standen sie dem Sieg näher. In einer mittelmässigen Partie vor 4’205 Zuschauern hatten sie ein deutliches Übergewicht. Sion konnte den Schwung vom 8:1-Startsieg gegen Basel nicht mitnehmen.

Die Walliser richteten ihre Spielanlage von Anfang an auf das Erreichen eines Unentschiedens aus und konnten Razzetti bis zu dessen Platzverweis nie bedrängen. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste immerhin zu zwei mittelmässigen Torchancen durch den starken Moreira, ehe M’Futi in der Nachspielzeit den Coup realisierte.

Basels Nerven sind fürs Erste beruhigt.

Der ambitionierte FCB löste sich mit einem 3:1-Sieg gegen ein allerdings bedenklich schwaches Servette vom Tabellenende. Besser hätte die Meisterschafts-Heimpremière nach dem 1:8- Debakel in Sitten für den FCB nicht verlaufen können: Nach lediglich 19 Minuten führten die bis dahin (verblüffend) krass überlegenen Basler dank Treffern von Tum (6.), Ergic (10.) und Huggel verdientermassen 3:0 –

Selbst die grössten Skeptiker unter den immerhin noch knapp 18’000 Zuschauern waren früh zufrieden gestellt.

Starker Auftritt von YB

Die Berner Aufsteiger gelangten in Lausanne beim 3:2 zum ersten Auswärtssieg in der höchsten Liga seit dem 29. November 1998, als sie in Genf gegen Servette 1:0 gewonnen hatten.

Das Berner Wankdorf-Stadion ist zwar seit vergangenem Samstag Geschichte, Lust zum wehmütigen Blick zurück verspüren die YB- Anhänger derzeit aber keineswegs; zu gut gelang die Rückkehr in den Zirkel der Elite.

Gegen Vize-Meister Lugano reichte es trotz ansprechender Darbietung «nur» zum 1:1-Remis, gegen UIC-Teilnehmer Lausanne genügte dieselbe Performance bereits zum Sieg.

Um den Triumph mussten die Berner in der Schlussphase aber noch unnötig zittern. Nach Fryands 3:0 liess die Konzentration bei den Gästen merklich nach, Abspielerfehler schlichen sich ein. Die Quittung folgte praktisch auf dem Fuss: Marcin Kuzba, verkürzte per Foulpenalty auf 1:3, ehe der Pole in der 90. YB-Hüter Collaviti ein zweites Mal überwand.

swissinfo und Agenturen

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