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Mikaelian verliert gegen Capriati

Marie-Gaïané Mikaelian konnte Jennifer Capriati das Wasser noch nicht reichen. Keystone

Die Nummer 1 der Welt, Jennifer Capriati, war für Marie-Gaïané Mikaelian noch eine zu hohe Hürde: Die Waadtländerin verlor in Kloten 4:6, 2:6.

Die 17-Jährige trat gegen die Weltranglisten-Erste im Viertelfinal am Swisscom Challenge beherzt und respektlos auf und hielt die Partie bis kurz vor Schluss offen. Das von der Amerikanerin vorgegebene Tempo vermochte sie jederzeit mitzugehen.

Trotzdem reichte es ihr nicht ganz. «Den Ausschlag zu meinen Ungunsten haben viele kleine Dinge gegeben. Im zweiten Satz bin ich müde geworden», erklärte sich die Zahnarzt-Tochter ihre Niederlage.

«Sehr nervös»

Am Anfang sei sie sehr nervös gewesen, bekannte Mikaelian. Entsprechend misslang ihr der Auftakt; ihr erstes Servicegame gab sie, unter anderem nach zwei Doppelfehlern, gleich ab, schaffte aber umgehend das Rebreak. Den Gleichstand hielt sie bis zum 4:4, leitete dann aber mit einem weiteren Doppelfehler den zweiten Aufschlag- und gleichzeitig den Satzverlust ein.

Auch der Entscheidung gingen zwei Doppelfehler voraus; sie brachten die Amerikanerin, die bereits zum 2:1 ein Break realisiert hatte, im zweiten Durchgang mit 5:2 in Front.

«Viel gelernt»

Sie habe bei diesem Turnier viel gelernt, sagte Mikaelian später. Nicht nur das: Dank den hervorragenden Leistungen wird sie in der Weltrangliste von ihrer aktuellen Position 105 in etwa an die 73. Stelle vorrücken.

Mit 27’000 Dollar hat sie zudem so viel Preisgeld wie noch nie gewonnen.

swissinfo und David Bernold (sda)

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