Positive Schlussbilanz der Euro-08-Hostcities
Die Tourismus-Organisationen der vier Schweizer Euro 2008-Hostcities ziehen eine positive Schlussbilanz der Fussball-Europameisterschaft. Sie rechnen trotz einem Übernachtungs-Rückgang mit einem Image-Gewinn.
Einzig die Host City Basel verzeichnete während der Euro 2008 mehr Hotelübernachtungen als im Juni 2007 (+3,4%). Zurückgegangen sind sie in Bern (-12,7%), in Zürich (-4,8%) und in Genf (-5,1%).
Die Tourismus-Organisationen aller vier Schweizer Host-Cities sehen jedoch bei ihren Städten einen Imagegewinn, der sich irgendwann auch in den Übernachtungszahlen niederschlagen werde.
In Zürich konnte trotz der gesunkenen Übernachtungszahlen dank höherer Zimmerpreise der Umsatz der Hotellerie gesteigert werden.
Das grosse Los glaubt man in Bern gezogen zu haben, insbesondere mit der Zulosung der Spiele der holländischen Mannschaft. Denn die Bilder des orangen Bundesplatzes gingen um die Welt – ein historisches Ereignis für Bern.
In Basel stieg der Anteil an Übernachtungen aus Ländern, die in Basel ein Spiel austrugen, überproportional. Und Genf, traditionellerweise Geschäftsreise-Destination, hat die Euro 2008 genutzt, um sich als sportliche, junge und dynamische Stadt zur positionieren.
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