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Simon Ammann Zweiter der Vierschanzen-Tour

Der Schweizer Skispringer hat sein Vorhaben, den Sieg an der Vierschanzen-Tournee, verpasst. Zweiter im Abschluss-Bewerb, Zweiter im Gesamtklassement lautet seine dennoch hervorragende Bilanz.

Die Vorzeichen vor dem vierten und letzten Springen in Bischofshofen (Ö) standen für den 27-jährige Toggenburger sowieso schlecht, zu gross lastete die Hypothek von über 15 Punkten Rückstand auf den Leader, den Österreicher Wolfgang Loitzl.

Ammann vergab seine ohnehin kleine Chance schon im ersten Durchgang. Während Loitzl auf die Tagesbestweite von 142,5 Meter segelte und sich damit den Gesamtsieg so gut wie gesichert hatte, büsste der Schweizer mit 137,5 Meter bereits wieder fünf Meter ein.

Der zweite Durchgang endete für Ammann mit 140,5 Metern immerhin versöhnlich. Mit der zweitbesten Tagesweite stiess der amtierende Weltmeister noch von Rang vier auf den zweiten Platz der Tageswertung vor.

Dritter wurde in Bischofshofen der Russe Dimitri Vasiliev, noch vor dem ursprünglichen Tour-Favoriten Gregor Schlierenzauer. Dieser belegt im Gesamtklassement Platz drei.

Als Gesamtzweiter der Tournee hinter dem überlegenen Sieger Loitzl erzielte Ammann das beste Resultat eines Schweizers seit 30 Jahren. Dennoch zeigte er sich leicht enttäuscht, hatte er doch den Klub der «Magic Seven» zu den «Magic Eight» erweitern wollen: Bisher ist es nur sieben Springern gelungen, Olympiasieger, Weltmeister und Sieger der Vierschanzen-Tournee zu werden.

Die ersten beiden Hürden hat Ammann genommen, letztere muss er im nächsten Winter erneut anvisieren. Eine Genugtuung bleibt ihm aber: Noch immer ist er klarer Leader in der Weltcup-Wertung.

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