St. Gallen in Istanbul ausgeschieden
In der dritten Qualifikationsrunde der Champions League haben sich Galatasaray Istanbul und St. Gallen 2:2 unentschieden getrennt. Damit ist für den Schweizer Meister der Traum von einer Teilnahme an der Champions League ausgeträumt.
Die Ostschweizer rangen zwar dem türkischen UEFA-Cupsieger vor 15’000 Zuschauern im Ali-Sami-Yen-Stadion in einem furiosen Finale ein beachtliches 2:2 ab, werden aber nach der 1:2- Heimniederlage vor zwei Wochen mit dem Gesamtskore von 3:4 Toren ins Trostturnier, den UEFA-Cup, verwiesen.
Ein Eigentor von Zellweger (23. Minute), der völlig unbedrängt eine von Torhüter Stiel verfehlte Flanke von Okan unter die eigene Torlatte köpfelte, und ein von Imhof an Jardel verschuldeter und vom gefoulten Brasilianer verwerteter Penalty (28. Minute) brachten St. Gallen vorzeitig in Rücklage.
Zwar gelang dem Rumänen Gane mit einem Kopfball nach einer Freistoss-Flanke von Jairo (30. Minute) der Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es den nervösen und im Europacup unerfahrenen Ostschweizern bis zur 85. Minute nicht, als Amoah dem zu unachtsamen Torhüter Taffarel den Ball beim Abstoss wegnahm und zum 2:2 ausglich.
St. Gallen konzentriert sich in der Folge ganz auf den Angriff, doch das dritte Tor zum Vorstoss in die Königsklasse glückte nicht mehr.
Marcel Kollers Mannschaft muss nun mit dem UEFA-Cup Vorlieb nehmen, dessen Paarungen für die erste Runde am Freitag in Monaco ausgelost werden.
swissinfo und Agenturen
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