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Wladimir Belli gewinnt 3. TdS-Etappe

Etappensieger Wladimir Belli (I). Keystone

Wladimir Belli aus Italien hat am Donnerstag die 3. Etappe der Tour de Suisse von Rheinfelden nach Fribourg über 182 km gewonnen. Der Schweizer Zberg musste das Leader-Trikot abgeben.

In der Gesamtwertung hat der Schweizer Markus Zberg die Führung an seinen Teamgefährten Michael Boogert vom niederländischen Rabobank-Team verloren, der als Siebenter einer Spitzengruppe rund eine halbe Minute vor dem Feld das Ziel erreichte.

In seinen bislang neun Saisons als Berufsfahrer hatte sich der 1970 in Sorengo in der Nähe von Lugano geborene Belli nie als Siegfahrer, sondern als starker Helfer einen Namen gemacht. In der Saison 1998 gehörte er wie Alex Zülle dem Festina-Team an, war aber nicht für die Tour de France nominiert worden.

In Bellis Palmares standen bislang keine grossen Siege. In Freiburg nun nutzte der Italiener aber den Vorteil der numerischen Überzahl, setzte sich knapp einen Kilometer vor dem Ziel ab und verbuchte seinen insgesamt 10. Sieg als Profi.

Das Team Rabobank hat am Donnerstag mit einer hervorragenden Taktik die Gesamtwertung der Tour de Suisse umgekrempelt. Der Niederländer Michael Boogert übernahm nach sehr offensiver Fahrweise von seinem Teamgefährten Markus Zberg die Führung in der Gesamtwertung und führt nun mit zehn Sekunden Vorsprung vor dem jungen Schweizer Marcel Strauss.

Für den 28- jährigen Boogert reichte am Ziel der 3. Etappe von Rheinfelden nach Fribourg über 182 km der siebente und letzte Platz einer Spitzengruppe, die gut 30 Sekunden vor dem Feld mit den bislang zeitgleich vorn liegenden Zberg und Steffen Wesemann (Wolmirstedt) vom Team Telekom eintraf. Wesemann fiel auf den vierten Rang zurück (18 Sekunden zurück).

Tagessieger wurde der Italiener Wladimir Belli, der sich noch kurz vor dem Ziel aus der Spitze absetzen konnte. «Wir mussten den taktischen Vorteil mit Boogert in der Spitze ausspielen», sagte der entthronte Spitzenreiter Zberg. «Das Goldtrikot bleibt im Team.»

Auf dem welligen Kurs mit vier kleineren Bergwertungen hatte sich früh eine sechs Fahrer zählende Spitze abgesetzt, in der Boogert als Bestplatzierter der Gesamtwertung nur 12 Sekunden Rückstand auf seinen Teamgefährten Markus Zberg (Schweiz) im Goldtrikot des Spitzenreiters hatte.

Der Niederländer fungierte in der Spitze, die mehr als zwei Minuten Vorsprung herausfuhr, nicht nur als «Aufpasser» im Interesse seines führenden Teamgefährten. Boogert attackierte selbst und sorgte gut 30 km vor dem Ziel dafür, dass die Gruppe sich auf drei Fahrer reduzierte: den Franzosen Christian Heule, den Spanier Juan Manuel Garate und Boogert.

swissinfo und Agenturen

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