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Zahl der Asylgesuche im November leicht gestiegen

Im November 1999 haben in der Schweiz 1'993 Personen ein Asylgesuch gestellt. Das sind 144 mehr als im Vormonat. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) spricht angesichts der jüngsten Zahlen von einer Stabilisierung der Lage.

Im November 1999 haben in der Schweiz 1’993 Personen ein Asylgesuch gestellt. Das sind 144 mehr als im Vormonat. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) spricht angesichts der jüngsten Zahlen von einer Stabilisierung der Lage. Für das Jahr 1999 prognostiziert das BFF 46’500 Asylgesuche.

1998 waren total 41’302 Gesuche eingegangen. Von Januar bis Ende November 1999 waren es 44’584, wie BFF-Sprecher Roger Schneeberger am Donnerstag (02.12.) gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

Von den im November eingereichten 1’993 Gesuchen stammen 551 von Menschen aus der Bundesrepublik Jugoslawien. 161 Asyl Suchende sind aus der Türkei, 117 aus Sri Lanka und 116 aus dem Irak. Weitere 110 stammen aus Bosnien-Herzegowina, 77 aus Albanien, 73 aus Sierra Leone, 46 aus Angola und je 41 aus dem Kongo und aus Algerien.

Die im Oktober festgestellte Zunahme der Gesuche aus Russland hat sich gemäss Schneeberger verflacht. Es habe sich offenbar um eine kurzfristige Tendenz gehandelt.

Aus dem Asylbereich gab es im November total 3’695 Abgänge: 897 Personen verliessen die Schweiz im Rahmen der Rückkehrprogramme und zogen ihr Asylgesuch zurück. 1’362 Personen reisten nach negativem Asylentscheid ordnungsgemäss aus. 197 wurden zwangsweise in ihre Heimatstaaten, weitere 78 zwangsweise in Drittstaaten gebracht.

1’161 Personen mit abgelehntem Gesuch tauchten unter – doppelt so viele wie im Vormonat. Nach Angaben des BFF sind sie polizeilich gesucht und riskieren die Ausschaffungshaft. Die meisten von ihnen hätten sich wahrscheinlich aus diesem Grund ins Ausland abgesetzt, um dort ein Asylgesuch zu stellen.

SRI und Agenturen

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