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Zweiter Anlauf zur Sanierung des Bieler Kongresshauses

Eine abgespeckte Variante mit Kosten von rund 20 Millionen Franken soll die Sanierung des Bieler Kongresshauses (Archivbild) in einem zweiten Anlauf doch noch ermöglichen. Im Juni 1999 hatte das Bieler Stimmvolk ein erstes Projekt abgelehnt.

Eine abgespeckte Variante mit Kosten von rund 20 Millionen Franken soll die Sanierung des Bieler Kongresshauses (Archivbild) in einem zweiten Anlauf ermöglichen. Im Juni 1999 hatte das Bieler Stimmvolk einen Kredit von 30 Millionen Franken für ein Ausbauprojekt abgelehnt.

Wie Stadtpräsident Hans Stöckli und Baudirektor Ulrich Haag am Mittwoch (22.12.) an einer Medienorientierung bekannt gegeben haben, hat der Bieler Gemeinderat (Exekutive) einen Kredit gesprochen, um ein neues Projekt für die Sanierung des Kongresshauses auszuarbeiten. Es soll im März dem Stadtrat (Legislative) vorgelegt werden.

Verzicht auf Ausbau

Bei der zweiten Vorlage verzichtet der Gemeinderat auf grössere Um- und Ausbauten zur Verbesserung der Betriebsverhältnisse. Er beschränkt sich stattdessen auf die Sanierung des bestehenden Baus. Die Kostenschätzung dafür beläuft sich auf 17,6 Millionen Franken. Zusätzlich stehen kleine Verbesserungen zur Diskussion.

Die Gesamtkosten von 19 bis 21 Millionen Franken hofft Stadtpräsident und Finanzdirektor Hans Stöckli durch 4 Millionen Überschuss aus dem Casino-Ertrag und durch ein zinsloses Darlehen der Bergregion Jura- Biel mitfinanzieren zu können. Die Volksabstimmung ist für Mai 2000 geplant, der Baubeginn für November. Während der fast eineinhalb Jahre dauernden Bauarbeiten müsste der Betrieb des Kongresshauses eingestellt werden.

Reparaturen behindern Betrieb

Daniel Suter, Direktor der Betreibergesellschaft CTS, betonte, die Sanierung sei nun dringend geworden. Verschiedentlich hätten Teile des Hauses wegen Reparaturen geschlossen werden müssen. Wegen Schäden am Sprungturm im Hallenbad dürfe dieser nicht mehr benützt werden.

Stadtpräsident Hans Stöckli wies darauf hin, der Gemeinderat habe unvoreingenommen alle Möglichkeiten geprüft, auch einen Verkauf des Gebäudes. Die Auflage, den Konzertsaal und das Hallenbad weiterzubetreiben habe aber die Kaufinteressenten abgeschreckt.

SRI und Agenturen

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