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EDA hat keine Hinweise auf Schweizer Opfer vor Zypern

Keystone-SDA

Waren auch Schweizerinnen und Schweizer an Bord der verunglückten Fähre vor Zypern? Dem Aussendepartement in Bern lagen am Sonntag keine Hinweise zu Schweizer Opfern vor, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess.

(Keystone-SDA) Die Schweizer Vertretung in Nikosia steht mit den zuständigen Behörden vor Ort in Kontakt, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. Derzeit liefen die Abklärungen zu Schweizer Opfern. Staatsangehörige in der Region seien gehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.

Bei einem Fährunfall vor der Insel Zypern sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte suchten noch nach 23 Personen, sagte der türkisch-zyprische Präsident Tufan Erhürman dem Sender CNN Türk. 237 Passagiere seien gerettet worden.

Chaotische Szenen an Bord

Die Fähre kenterte den türkisch-zyprischen Behörden zufolge nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia. Es sei Wasser in den zweistöckigen Katamaran eingedrungen. Der Kapitän versuchte noch, umzukehren. Gemäss dem Sender CNN Türk setzte er einen Notruf ab.

An Bord spielten sich laut Augenzeugen chaotische Szenen ab. Passagiere hätten die Besatzung auf das eindringende Wasser und den starken Wellengang hingewiesen, sagte ein Augenzeuge dem Sender. Plötzlich habe sich das Schiff zur Seite geneigt.

In Panik suchten die Menschen nach Rettungswesten. Einige versuchten demnach, Scheiben einzuschlagen, um sich zu befreien. Bilder zeigten Personen in Rettungswesten, die sich an das Wrack klammerten, während ein Helikopter über ihnen kreiste.

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