Ein Denkmal für den Generalstreik

In Erinnerung an den Generalstreik von 1918 ist am Dienstag in Olten, Kanton Solothurn, ein Denkmal eingeweiht worden. Initiiert wurde die Eisenplastik an der Geburtsstätte des Streiks vom ehemaligen SP-Präsidenten Hans-Jürg Fehr.

Dieser Inhalt wurde am 11. November 2008 - 14:21 publiziert

Die Plastik des Solothurner Künstlers Schang Hutter auf der Schützenmatte ist das erste Denkmal in der Schweiz, das an den Landesgeneralstreik erinnert. Die Eisenplastik stammt aus Hutters Zyklus "Der Verletzlichkeit Raum geben".

Bis heute habe es nichts gegeben, das an die drei denkwürdigen Tage erinnere, sagte Hans-Jürg Fehr, Nationalrat der Sozialdemokratischen Partei (SP). Das Denkmal steht unweit des einstigen "Volkshauses", von dem aus vor 90 Jahren der Generalstreik geführt wurde.

Gewerkschaftsbund-Präsident Paul Rechsteiner bezeichnete den Generalstreik von 1918 als "wichtigstes innenpolitisches Ereignis des 20. Jahrhunderts". Errungenschaften wie die 48-Stunden-Woche, die AHV oder das Frauenstimmrecht seien daraus hervorgegangen.

Ausgerufen worden war der Generalstreik am 12. November 1918. Die Not in den Arbeiterfamilien war am Ende des 1. Weltkrieges derart gross, dass dem Streikaufruf auf breiter Front Folge geleistet wurde.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen