EU-Kommission schlägt Weg für CO2-Reduktion bis 2040 vor
Die Europäische Kommission hat am Freitag ihren Weg für die Reduktion des CO2-Ausstosses in gewissen Sektoren bis 2040 vorgestellt. Dafür schlägt sie eine Revision des europäischen Emissionshandelssystems (EHS) ab 2030 vor.
(Keystone-SDA) Am Ziel, den CO2-Ausstoss bis 2040 verglichen mit dem Stand von 1990 um 90 Prozent zu reduzieren, ändere sich nichts, sagte ein Beamter der EU-Kommission in Brüssel vor den Medien. Geändert werden soll aber etwa die Verwendung der Erlöse aus dem EHS: Neu sollen die Gelder gezielter für Massnahmen zur CO2-Reduktion verwendet werden.
Das Grundprinzip bleibt aber bestehen: Wer CO2 ausstösst, muss dafür bezahlen. Dem EHS unterstehen Unternehmen aus der Energie- und Industriebranche sowie Teile des Flug- und Seeverkehrs.
Die Schweiz hat ihr eigenes EHS, welches mit jenem der EU verknüpft ist. Damit die Verknüpfung funktioniere, müssten beide Systeme kompatibel ausgestaltet sein, schrieb der Bund auf Anfrage von Keystone-SDA. Bei Änderungen werden Bern und Brüssel diese im gemischten Ausschuss beraten müssen.