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Federer: Trotz Finalniederlage positive Bilanz



Federes Einsatz wurde nicht mit dem Turniersieg gekrönt.

Federes Einsatz wurde nicht mit dem Turniersieg gekrönt.

(Keystone)

Roger Feder konnte seine erfolgreiche Canadian Open-Woche nicht mit dem Turniersieg abschliessen: Er unterlag Titelverteidiger Andy Murray 5.7, 5:7. Trotzdem beginnt er die neue Woche als Nummer 2 auf der Weltrangliste.

Roger Federer wollte den Sieg. Seine Kämpferhaltung zeigte sich nicht zuletzt in der Schlussphase, als er nach einer erneuten Regenunterbrechung das Rebreak zum 3:3 schaffte.

In der hochklassigen Schlussphase war dann Murray doch stärker, schaffte den Servicedurchbruch zum 6:5, wehrte einen letzten Breakball mit einem Ass ab und durfte nach einer Nettospielzeit von 124 Minuten den ersten Titel des Jahres bejubeln.

An der Siegerehrung sagte Federer dann auch anerkennend: "Andy war der beste Spieler der Woche, er verdiente den Sieg. Aber es war trotzdem ein hervorragendes Turnier für mich."

Murray ist der erste Profi seit 1995, der seinen Vorjahreserfolg in Toronto wiederholen konnte.

Im Gegensatz zu den beiden letzten Partien gegen Tomas Berdych und Novak Djokovic missriet der Start Federer diesmal komplett. Er verlor gleich 12 der ersten 16 Punkte und lag nach wenigen Minuten mit einem Doppelbreak 0:3 zurück.

Anschliessend kam er besser ins Spiel, zudem agierte der Schotte auch nicht immer zwingend. So kam Federer bis zum 5:5-Ausgleich, versagte dann aber mit einem fehlerhaften Game.

Nach einer längeren Regenunterbrechung kamen die beiden Spieler bei 2:1, 0:30 aus Sicht von Federer wieder auf den Court, mussten dann aber nach nur zwei gespielten Punkten erneut eine kurze Pause einlegen. Murray konnte von der Pause besser profitieren und schaffte sofort ein Break zum 3:2, ehe es wieder regnete.

Der Schotte Murray, der seit November 2009 kein Turnier mehr gewonnen hatte, zeigte in diesem Turnier, dass mit ihm zu rechnen ist. Er ist nämlich erst der fünfte Spieler, der im selben Turnier Nadal und Federer bezwingen konnte.

Mit der Verteidigung seines Vorjahressiegs im Turnier von Cincinnati nächste Woche könnte Roger Federer seinen 63, Titel holen.

swissinfo.ch und Agenturen


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