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Abklärungen für Schweizer Atom-Endlager sollen weitergehen

Die Vorabklärungen für Endlager für hochaktive Atom-Abfälle in der Schweiz sollen mit Nachdruck weiter verfolgt werden. Dies empfiehlt die Arbeitsgruppe des Bundes für die nukleare Entsorgung (AGNEB).

Die AGNEB hat ihren 22. Tätigkeitsbericht veröffentlicht, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation (UVEK) am Freitag (07.07.) mitteilte.

Im Bericht wird laut UVEK unter anderem die Thematik der internationalen Endlager für hochaktive und langlebige mittelaktive Abfälle behandelt.

Keine internationale Lösung in Sicht

Solche Endlager stünden heute zwar als Option zur Diskussion, heisst es im Bericht. Voraussetzungen seien aber die Einhaltung international anerkannter Sicherheitsanforderungen, das Vorhandensein eines Endlagers, das dem Stand von Wissenschaft und Technik entspreche, sowie eine völkerrechtliche Vereinbarung.

Eine konkrete internationale Lösung zeichne sich jedoch nicht ab, bilanziert die AGNEB. Vorabklärungen für diese Abfälle seien deshalb in der Schweiz mit Nachdruck weiter zu verfolgen.

Atomtransporte: Keine Überschreitung der Grenzwerte

Bei den vier Transporten von abgebrannten Brennelementen in der zweiten Hälfte 1999 gab es keine Überschreitungen der Grenzwerte, wie der Bericht weiter festhält. Diese Transporte waren im Mai 1998 wegen Kontaminationen an Transportbehältern und Eisenbahnwagen bis Mitte 1999 untersagt.

Im August 2000 will die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) ihre Erfahrungen auswerten und Bilanz ziehen. Die Transporte nach Sellafield (E) bleiben hingegen bis auf weiteres gestoppt.

Die AGNEB wurde 1978 eingesetzt; sie befasst sich mit Fragen der Entsorgung und begleitet die Bewilligungsverfahren auf Bundesebene

swissinfo und Agenturen

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