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Absturz einer Privatmaschine in den Alpen fordert fünf Todesopfer

Ein Rettungsteam inspiziert die Absturzstelle. Keystone

Beim Absturz eines deutschen Privatflugzeuges am Montagabend in den Glarner Alpen sind alle fünf Insassen ums Leben gekommen. Das Wrack der Maschine des Typs Cessna 340 wurde am Dienstag (22.08.) etwa acht Kilometer westlich des Glärnischs aufgefunden.

Die Maschine stürzte am Montagabend kurz vor 21.00 Uhr im Gebiet Läcki auf der Hinteren Silberen Alp ab.

Zur Zeit des Absturzes herrschte im Gebiet schlechtes Wetter. Die Maschine blieb zunächst vermisst und wurde erst am Dienstagmittag entdeckt. Die noch am Montagabend bei schlechtem Wetter eingeleitete Suche nach dem Flugzeug war zusätzlich durch den Ausfall des Notsignals erschwert worden.

Am Dienstagmorgen wurde die Suche mit zwei Helikoptern wieder aufgenommen. Nebel und tiefliegende Wolken erschwerten die Arbeit. Der Suchdienst des Bundesamtes für Zivilluftfahrt wurde am Boden von einer Rettungskolonne des Schweizerischen Alpenclubs unterstützt.

Von der Cessna 340 sei praktisch nichts mehr vorhanden, sagte Matthäus Hämmerli von der Glarner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Auf kleinem Raum verteilt lägen einige Trümmerteile herum. Das Flugzeug müsse mit grosser Geschwindigkeit in den Boden geprallt sein

Entdeckt wurden die Überreste der Unglücksmaschine im sogenannten «Dreckloch» im hinteren Klöntal im Glärnischgebiet. An der Suche und nun den Bergungsdarbeiten beteiligen sich nach Hämmerli eine SAC-Rettungskolonne, Kräfte der Glarner Kantonspolizei sowie zwei Helikopter des Suchdienstes des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) mit insgesamt rund 20 Personen.

Das in Deutschland immatrikulierte Kleinflugzeug vom Typ Cessna 340 war am Montagabend um 19.39 Uhr auf dem Flugplatz Albenga in der italienischen Region Ligurien in Richtung Stuttgart gestartet. Um 20.49 Uhr verschwand die Maschine in der Region des Klöntalersees in den Glarner Alpen vom Radarschirm der Schweizer Flugsicherung.

swissinfo und Agenturen

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