Bäuerliches Komitee für ein Ja zu den Bilateralen
19 Bauernvertreter aus National- und Ständerat haben in Bern ein Komitee der Landwirtschaft zur Unterstützung der Bilateralen Abkommen mit der EU gebildet. Dieses will speziell bei der bäuerliche Bevölkerung für ein Ja zu den Bilateralen werben.
19 Bauernvertreter aus National- und Ständerat (grosse und kleine Kammer des Schweizer Parlaments) haben in Bern ein Komitee der Landwirtschaft zur Unterstützung der Bilateralen Abkommen mit der EU gebildet. Dieses will sich speziell an die bäuerliche Bevölkerung richten und mit Informations-Veranstaltungen für ein Ja in der Volksabstimmung am kommenden 21. Mai werben.
Das Präsidium des «Bäuerlichen Komitees für die Bilateralen Abkommen» teilen sich Toni Eberhard (Christlich Demokratische Volkspartei), Fritz Abraham Oehrli (Schweizerische Volkspartei) und Karl Tschuppert (Freisinnig Demokratische Partei).
Die Vorteile der Abkommen der Schweiz mit der Europäischen Union für die exportorientierte Volkswirtschaft der Schweiz seien unbestritten, teilte das bäuerliche Komitee mit. Sie verbesserten somit auch das Umfeld für die Landwirtschaft, weil in einer gesunden Wirtschaft die Kaufkraft der Konsumenten und die Unterstützungsbereitschaft des Staates grösser seien. Das Agrarabkommen biete zwar keine Garantien für den Export von Schweizer Produkten, schaffe jedoch wertvolle Absatzmöglichkeiten in der EU.
Die Schweizer Landwirtschaft brauche neue Absatzmärkte, wenn sie ihr Produktionsniveau halten wolle, teilte das Komitee weiter mit. Ihre starke Ausrichtung auf Qualitätsprodukte mache sie dabei auch im riesigen EU-Markt wettbewerbsfähig.
Erleichtert würden Exporte künftig auch, indem die EU schweizerische Qualitätsnormen anerkenne und bürokratische Hindernisse abbaue. Zudem habe das Parlament verschiedene Begleitmassnahmen zur Stärkung der Selbsthilfe und zur Qualitäts- und Absatzförderung beschlossen.
SRI und Agenturen
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