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Berner Kantonalbank steigert Gewinn

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat 1999 zum siebten Mal in Folge den Gewinn gesteigert. Der Gewinn vor Steuern fiel mit 66,2 Mio. Fr. um 26,9 Prozent höher aus als im Vorjahr. Ab August sollen die BEKB-Aktien an der Schweizer Börse kotiert werden.

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat 1999 zum siebten Mal in Folge den Gewinn gesteigert. Der Gewinn vor Steuern fiel mit 66,2 Mio. Fr. um 26,9 Prozent höher aus als im Vorjahr. Ab August sollen die BEKB-Aktien an der Schweizer Börse kotiert werden.

Die Bank – 1993 noch ein Sanierungsfall – weise eine gesunde Finanzstruktur auf, betone der Präsident der Geschäftsleitung, Peter Kappeler, am Donnerstag (16.03.) vor den Medien. «Wenn 1999 5,2 Prozent der Kundenausleihungen durch Rückstellungen gedeckt sind, schlafe ich heute besser als noch 1991; damals waren es nur 0,8 Prozent.»

Private Banking ausgebaut

Im vergangenen Jahr sei die Aufbauarbeit im Private Banking, dem zweiten Standbein neben dem Privat- und Firmenkundengeschäft, fortgesetzt worden. Die betreuten Vermögenswerte von Kunden wuchsen um 1,5 Mrd. auf 16 Mrd. Franken an.

Die Mitte Jahr eröffnete Niederlassung in Solothurn wies Ende 1999 bereits eine Depotsumme von 100 Mio. Fr. aus. Weitere Vorstösse über dieKantonsgrenze sind aber gemäss Kappeler nicht unbedingt geplant.

Höhere Dividende

Der Kommissionsertrag aus Anlageberatung und Vermögensverwaltung stieg um 14,2 Prozent auf 80,1 Mio. Franken. Auch der Erfolg aus dem Zinsgeschäft konnte um 5,1 Prozent auf 283,7 Mio. Fr. gesteigert werden.

Hingegen nahm der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 3,8 Prozent auf 15,8 Mio. Fr. ab. Auf Grund des Ergebnisses soll die Dividende um 15 Prozent auf 2,30 Fr. je Namenaktie erhöht werden.

Im Kreditgeschäft setzte die BEKB ihre Politik fort, kleine und mittlere Engagements sowie Neuunternehmen im Kanton zu fördern. Die Summe der über 6’900 neugewährten Kredite betrug 1,5 (Vorjahr 1,3) Mrd. Franken. Die erneut bessere Konjunktur ermöglichte es, die Neubildung von Rückstellungen für Ausleihungen auf 38,7 (41,4) Mio. Fr. zu senken.

Via Internet an die Börse

Gemäss einer Umfrage pflegten jede zweite KMU im Kanton und 35 Prozent der Bernerinnen und Berner eine Geschäftsbeziehung zur Bank. Nebst seinen 74 festen und 10 mobilen Niederlassungen setzt die BEKB auch auf seine Cyberbank, die Telebanking und Online- Banking zusammenfasst: 54 Prozent der Transaktionen laufen bereits über diese Kanäle.

Neu soll der Kundschaft über das Internet auch der direkte Zugang zum Börsenhandel ermöglicht werden. Und auch die Bank selbst will an die Schweizer Börse (SWX): Ab August 2000 soll die BEKB-Namenaktie am Nebensegement kotiert werden

swissinfo und Agenturen

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