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Entgleisung des Nachtzugs Amsterdam-Basel forderte mindestens acht Todesopfer

Nach dem schweren Zugunglück in Brühl bei Köln haben die Rettungskräfte die Bergung des vorletzten Wagons abgeschlossen. In dem Wagen seien keine weiteren Opfer gefunden worden, erklärte ein Polizeisprecher am Montagmorgen (07.02.).

Nach dem schweren Zugunglück in Brühl bei Köln haben die Rettungskräfte die Bergung des vorletzten Wagons abgeschlossen. In dem Wagen seien keine weiteren Opfer gefunden worden, erkklärte ein Polizeisprecher am Montagmorgen (07.02.).

Mittlerweile habe die Bergung des letzten der verunglückten Wagons begonnen. Im Laufe des Vormittags werde Gewissheit herrschen, ob sich darin noch Menschen befinden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sind bei dem Unglück acht Fahrgäste ums Leben gekommen. Nach Angaben der Schweizerischen Bundesbahnen SBB befinden sich darunter keine Schweizer. Zehn Personen erlitten schwerste, 42 schwere und 44 leichte Verletzungen. Der Nachtexpress D 203 von Amsterdam nach Basel war am frühen Sonntagmorgen im rheinischen Brühl bei Köln entgleist.

Bei der Identifizierung der Opfer erhofft sich die Polizei heute Mittag erste Ergebnisse. Nach Angaben eines Polizeisprechers werden noch immer 22 Personen vermisst. Es sei jedoch sei davon auszugehen, dass sich viele von ihnen unter Schock stehend vom Unfallort entfernt hätten.

Die beiden Wagons, an die die Helfer zuletzt herankamen, hatten sich ineinander verkeilt und um einen Stahlträger am Bahnsteig gewickelt. Die Lok bohrte sich mit ihren Puffern in eine Hauswand. Ersten Ermittlungen von Bahn, Polizei und Eisenbahnbundesamt zufolge hatte der 28 Jahre alte Lokführer den Bahnhof Brühl mit wesentlich überhöhter Geschwindigkeit passiert.

SRI und Agenturen

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