Europe i Switzerland ersteigert Luzerner WLL-Konzession
Europe i Switzerland Ltd. hat am Montag (10.04.) die erste WLL-Konzession der Region Luzern ersteigert. Sie bot dafür 4,6 Millionen Franken. Der vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) festgelegte Mindespreis lag bei 2,1 Millonen Franken.
Europe i Switzerland Ltd. hat am Montag (10.04.) die erste WLL-Konzession der Region Luzern ersteigert. Sie bot dafür 4,6 Millionen Franken. Der vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) festgelegte Mindespreis lag bei 2,1 Millonen Franken.
Die über Internet abgewickelte Versteigerung dauerte anderthalb Stunden. Als zweites Unternehmen hat Sunrise Comm. AG mitgesteigert. Beim Preis von knapp 4,4 Mio. Franken gab Sunrise aber auf.
Bis Ende Woche werden durch das Bakom vier weitere Konzessionen der so genannten Region 6 verteigert. Die Region sechs umfasst Gebiete der Kantone Zürich, Zug, Luzern, Schwyz, Aargau, Glarus sowie Ob- und Nidwalden. Im 5’400 Quadratkilometer grossen Gebiet leben rund 700’000 Menschen.
Beim Wireless Local Loop (WLL) handelt es sich um die drahtlose Verbindung von den Telefonzentralen in die einzelnen Haushalte, die so genannte «letzte Meile». Mit der Versteigerung von landesweit 48 WLL-Konzessionen will das Bakom das noch bestehende Monopol der Swisscom auf der «letzen Meile» brechen.
swissinfo und Agenturen
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