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Givaudan mit deutlich mehr Gewinn

Gemäss Givaudan ist das gute Ergebnis auf Erfolge der Aromen und der Riechstoffe zurückzuführen. Keystone

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im ersten Halbjahr zugelegt. Der Umsatz sei um 4,7% auf 1,259 Mrd. Franken gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Konzerngewinn sei gar um 16% auf 149 Mio. Franken gewachsen.

In der Mitteilung vom Dienstag (14.08.) begründete die ehemalige Roche-Division Givaudan, die Zunahme sei auf die insgesamt gute Leistung der Division Aromen und des Segments der Riechstoff-Konsumgüter zurückzuführen. In Lokalwährungen hätte der Umsatz um 5,2% zugelegt, hiess es weiter.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sei um 7% auf 295 Mio Franken geklettert. Sowohl Betriebs- (+0,2% auf 17,6%) als auch die Nettomargen (+1,1% auf 11,8%) hätten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode verbessert. Dagegen ging die Bruttomarge leicht um 0,1% auf 47,9% zurück.

Das Ergebnis lag über den Erwartungen von Finanzanalysten.

Spitzenposition wieder einnehmen

Auf regionaler Ebene übertraf die Region Asien-Pazifik mit einem zweistelligem Wachstum die übrigen Regionen, gefolgt von Lateinamerika. Nordamerika und Europa hätten sich ebenfalls positiv entwickelt. Die Konzentration auf Kernkunden und die stetige Verbesserung der betrieblichen Effizienz hätten positive Auswirkungen, hiess es weiter.

«Unter Vorbehalt aussergewöhnlicher Ereignisse» rechnet Givaudan mit «guten Resultaten» für das Jahr 2001.

Givaudan wolle seine weltweite Spitzenposition im Riechstoff- und Aromenmarkt wieder einnehmen, sagte Unternehmenssprecher Peter Wullschleger auf Anfrage der Wirtschaftnachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Givaudan hatte diese im vergangenen Jahr an die in den Vereinigten Staaten ansässige Flavors & Fragments Inc. verloren. Zurzeit würden Möglichkeiten für Akquisitionen geprüft, sagte Wullschleger weiter.

Spekulationen über ein Interesse an Haarman & Reimer, einer Einheit des deutschen Bayer-Konzerns, wollte er nicht kommentieren. Die Entwicklung der Situation von Bayer werde aber sehr genau verfolgt.

swissinfo und Agenturen

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