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Gute Zahlen bei Swisscom dank der Mobiltelefonie. Keystone Archive

Trotz stagnierendem Umsatz von 14,17 Mrd. Franken steigert die Swisscom-Gruppe den Reingewinn um 57% auf 4,96 Mrd. Franken. Dies vor allem dank der Mobiltelefonie.

Die Swisscom sei, schreibt das Telekommunikations-Unternehmen, in einer «äusserst robusten Finanzlage». Dank eines hohen operativen Cash-Flows von 3,39 Mrd. Franken, einmaligen Transaktionen und einer gezielten Investitionspolitik, schreibt das Unternehmen weiter.

Der Swisscom-Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine gleich bleibende Ausschüttung von 19 Fr. pro Aktie vor, wovon 11 Fr. als Dividende und 8 Fr. als Nennwertreduktion ausbezahlt werden sollen.

Swisscom rechnet für das Jahr 2002 mit einem leichten Umsatzwachstum und strebt ein Betriebsergebnis (das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA) in Höhe des Vorjahres an. Der Reingewinn werde «wesentlich tiefer» liegen.

Erfolg von Swisscom Mobile

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und vor Gewinn aus Veräusserungen von Liegenschaften beträgt, 4,409 Mrd. Franken. Plus 9,3% gegenüber dem Vorjahr.

Diese Steigerung sei, schreibt Swisscom, vor allem auf den anhaltenden Erfolg der Mobiltelefonie (Swisscom Mobile) zurückzuführen. Mit dem Verkauf von 25% von Swisscom Mobile an Vodafone wurde ein Gewinn von 3,837 Mrd. Franken realisiert.

Aus dem Verkauf eines Teils der Immobilien resultierte ein Gewinn von 568 Mio. Franken.

Auch das Verkehrsvolumen habe sich «erfreulich» entwickelt. Sowohl im Festnetz wie auch im Mobilnetz stieg das Volumen um je 13%.

Stellenabbau

Bis Ende 2002 will Swisscom beim Fixnet etwa 500 Stellen und im Bereich Enterprise Solutions 120 Stellen abbauen. «Wann immer möglich2 erfolge der Abbau durch die normale Fluktuation, schreibt die Swisscom weiter. Die betroffenen Angestellten hätten Anspruch auf einen Sozialplan.

2001 habe der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 2,461 Mrd. Fr. abgenommen. In diesem Betrag seien Aufwendungen für den Stellenabbau im vergangenen Jahr in der Höhe von 92 Mio. Franken enthalten. Im Jahr 2000 hatte die Swisscom 122 Mio. Fr. Aufwendungen für den Stellenabbau verbucht.

Der durchschnittliche Personalbestand sei per 31.12.2001 im Vergleich zum Vorjahr mit 20’988 Angestellten stabil geblieben.

swissinfo und Agenturen

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