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Konjunktur: UBS revidiert Prognosen massiv nach unten

Keystone

Die Bank UBS hat am Mittwoch (13.06.) ihre Prognosen für das Wachstum der Schweizer Wirtschaft kräftig nach unten korrigiert. Damit steht sie zwar nicht allein da, doch liegen ihre Prognosen tiefer als bei anderen Beobachtern.

Einig sind sich die Konjunktur-Forschungsstellen und die Volkswirte der Grossbanken in einem Punkt: Die Schweizer Wirtschaft wird derzeit von der kränkelnden Weltkonjunktur gedrückt. Vor allem die Abschwächung in den USA und Europa hinterlässt Spuren.

Die Ökonomen der UBS erwarten im laufenden Jahr ein Brutto-Inlandprodukt (BIP) von 1,6 Prozent. Damit liegt die UBS am unteren Rand der Schätzungen. Die im vergangenen Juni gestellten Prognosen beliefen sich noch auf 2,2 Prozent.

Schlechte Daten aus Europa

Die Entwicklung in Europa habe für die Neueinschätzung den Ausschlag, sagte Andreas Höfert, Leiter Makroanalyse Schweiz bei der UBS, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Insbesondere die Daten aus Deutschland seien «katastrophal».

Mit ihrer pessimistischeren Neueinschätzung steht die Grossbank allerdings nicht allein da. Die Kommission für Konjunkturfragen (KFK) – das beratende Organ des Bundesrates – hat ebenfalls ihre BIP-Prognosen nach unten angepasst. Und zwar von 2,25 auf 2 Prozent.

Auch die BAK Konjunkturforschung Basel nahm jüngst ihren Optimismus von ursprünglich 2,4 Prozent auf 2,2 Prozent zurück. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH KOF/ETH geht von einem Wachstum von 2,1 Prozent im laufenden Jahr aus.

Bessere Aussichten für 2002

Im kommenden Jahr soll die Schweizer Wirtschaft im Einklang mit der weltweiten Konjunktur wieder an Schwung gewinnen. Die UBS etwa rechnet mit einem Wachstum von 2,1 Prozent. Die anderen Schätzungen liegen zwischen 1,6 Prozent (KOF) und 2,4 Prozent (BAK).

swissinfo und Agenturen

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