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Massnahmen zur Senkung des Treibstoff- Verbrauchs gefordert

Der VCS setzt sich für verbindliche Massnahmen ein, da die freiwilligen Sparvorgaben offenbar keine Wirkung zeigen. Keystone

Der Verkehrs- Club der Schweiz (VCS) fordert Massnahmen im Bereich des Treibstoff- Verbrauches von neu in den Verkehr gesetzten Personenwagen. Laut VCS hält sich die Automobilindustrie nur ungenügend an die vorgegebenen Sparziele.

Laut VCS-Mitteilung vom Dienstag (18.07.) soll der Treibstoff- Verbrauch von neu in Verkehr gesetzten Personenwagen in der Schweiz gemäss der Energieverordnung von 1998 bis zum Jahr 2001 um 15 Prozent gesenkt werden. Jährlich müsste daher der Flottenverbrauch der Neuwagen laut VCS gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent reduziert werden.

Der Bericht zum Jahr 1999 der Vereinigung Schweizerischer Automobil-Importeure (VSAI) weise demgegenüber für das Berichtsjahr nur eine Senkung von 1,1 Prozent aus. Damit entferne sich die Automobilindustrie mehr denn je vom vorgegebenen Sparziel.

Der VSAI beweise damit, dass freiwillige Vereinbarungen kein Ersatz für
verbindliche Vorschriften seien. Die Abweichung zum Soll der Vereinbarung beträgt laut Mitteilung bereits 5,7 Prozent.

Es sei heute klar, dass die Auto-Importeure bis 2001 keine 15-prozentige
Reduktion erreichen würden. Die jährliche Einsparung der in die Schweiz eingeführten Flotte entspreche damit sehr genau derjenigen von Ländern, die über keine (freiwillige) Vereinbarung verfügten.

Für den VCS ist gemäss Mitteilung klar, dass die freiwillige Vereinbarung einer verbindlichen Vorschrift Platz machen muss, die den CO2-Ausstoss begrenzt und die Importeure diesbezüglich in die Pflicht nimmt. Da CO2 eine der Hauptursachen für den Treibhauseffekt sei, müsse sich die Vorschrift auf diesen Leitstoff konzentrieren.

swissinfo und Agenturen

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