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Mehr Sommer gibt es nicht

Ein Hauch von Ascot im Super-Sommer-Sonntag 24. Juni 2001. Keystone

Nach drei verregneten Wochenenden in Folge hat diesen Samstag und Sonntag der Sommer Einzug gehalten. In der ganzen Schweiz lud strahlend schönes Wetter zum Baden ein. Kehrseite der Freude: Auf den Strassen ereigneten sich zahlreiche Unfälle, bei denen mindestens zwei Menschen ums Leben kamen.

Laut MeteoSchweiz herrschten in der ganzen Schweiz hochsommerliches Wetter. Ein fast wolkenloser Himmel.

Die Temperaturen stiegen auf bis 29 Grad im Norden, im Südtessin gar bis auf den Hitzewert von 30 Grad. Solche Temperaturen wurden dieses Jahr erst einmal erreicht, nämlich Ende Mai.

Fluchpunkt Freibad

Entsprechend gross war der Andrang in den Badeanstalten. Im Marzilibad in Bern waren am Sonntag rund 9’000 Badegäste – so viele wie noch nie in der laufenden Saison – an der Sonne. Auch die Strandbäder in Luzern, Zürich und Zug meldeten hohe Besucherzahlen.

Vom guten Wetter profitierten auch die Musikfreunde. Im aargauischen Wohlen verfolgten nach Angaben der Organisatoren rund 32’000 Fans das Rockfestival «Sound Arena», welches am Freitag und Samstag die diesjährige Saison der Schweizer Open Airs einläutete.

Nach einem verregneten ersten Wochenende ging auch das Eidgenössische Musikfest in Freiburg bei besten Bedingungen in Hochstimmung zu Ende. Vom Wetterglück profitierten zahlreiche weitere Freiluftanlässe, darunter das von Zehntausenden von Zuschauern besuchte «Grand Prix Bern Revival» auf der ehemaligen Autorennstrecke im Bremgartener Wald.

Der Hochsommer wird nach den Erwartungen der Meteorologen noch mindestens bis zum Mittwoch andauern. Ab Dienstagabend ist allerdings mit Gewittern zu rechnen.

Ohne Verkehrsopfer geht es wohl nicht

Auf den Schweizer Strassen sind übers Wochenende zwei Motorradfahrer tödlich verunglückt. Die beiden Selbstunfälle ereigneten sich in Schindellegi (SZ) und Rheinsulz (AG). Bei weiteren Verkehrsunfällen wurden zahlreiche Menschen zum Teil schwer verletzt.

Swissinfo und Agenturen

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