Moneycab geht an den Start
Das Online-Magazin Moneycab ist am Montag (07.05.) nach einem neunmonatigen Aufbau gestartet. Mit einer Crew von 18 Journalistinnen und Journalisten bietet das Informationsportal Aktualität, Recherchen und Hintergründe über Wirtschaft und Börse.
Der Start erfolgt in einem schwierigen Umfeld. Der Markt für Online-Werbung ist gedrückt, und die Umsätze an der Börse sind gesunken. Dennoch rechnet Moneycab-Chef (CEO) Markus Gisler damit, im Jahr 2004 die Gewinnschwelle zu überschreiten. «Nach heutiger Schätzung werden die kumulierten Verluste zu jenem Zeitpunkt maximal 25 Mio. Franken betragen», sagte Gisler am Montag vor den Medien in Zürich.
Fünf Millionen investiert
Die gesamten Investitionen für Technologie hätten sich bisher auf 5 Mio. Franken belaufen. Darin eingeschlossen seien die gesamte Hard- und Software sowie der Portalaufbau inklusive Consulting.
Beträchtliches Potential
Das Marktpotenzial ist laut Gisler beträchtlich. So dürften in der Schweiz rund 300’000 Personen an Finanz- und Wirtschaftsinformationen interessiert sein.
Das Portal stützt sich dabei auf eine Studie des Schweizerischen Bankinstituts der Universität Zürich über den Aktienbesitz in der Schweiz. Demnach gebe es rund 1,66 Mio. Aktienbesitzer in der Schweiz. Gut 40 Prozent davon hätten Zugang zum Internet.
Die Moneycab-Crew umfasst insgesamt 35 Personen. Die operative Leitung liegt in Händen von Gisler. Chefredaktorin ist die ehemalige Bilanz-Redaktorin Franziska Hügli.
Drei potente Aktionäre
Das Online-Magazin Moneycab ist ein Joint Venture der Credit Suisse, des Medienkonzerns Tamedia sowie des Internet Service Providers Bluewin.
swissinfo und Agenturen
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