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SBB stellen neue Intercity-Neigezüge (ICN) vor

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben am Donnerstag (17.02.) ihre neuen Intercity-Neigezüge (Bild) der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab Ende Mai werden die beiden ersten von insgesamt 24 bestellten ICN auf der Strecke Zürich-Biel-Lausanne verkehren.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben am Donnerstag (17.02.) ihre neuen Intercity-Neigezüge (Bild) der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab Fahrplanwechsel Ende Mai werden die beiden ersten von insgesamt 24 bestellten Intecity-Neigezügen (ICN) auf der Strecke Zürich-Biel-Lausanne verkehren.

Auf einer Medienfahrt zwischen Genf und Zürich wurde die Neuerwerbung präsentiert. Erstmals wenden die SBB mit den ICN die Neigetechnik an, was höhere Kurvengeschwindigkeiten und verkürzte Reisezeiten ermöglicht. Dank der neuen Technik kann auf den Ausbau der kurvenreichen Jurasüdfuss-Linie verzichtet werden.

Ab 2001 sollen die ICN die Reisezeiten zwischen Ost- und Westschweiz über Biel um 15 Minuten verkürzen. Damit wird die Fahrt von Zürich nach Lausanne gleich lange dauern, ob die Strecke über Biel oder über Bern-Freiburg gewählt wird. Die maximale Höchstgeschwindigkeit der ICN beträgt 200 km/h.

Die ICN verfügen in der 1. Klasse über drei Business-Abteile mit Ledersesseln, klappbaren Tischchen und Laptop-Anschlüssen. Beide Klassen besitzen rollstuhlgängige Abteile sowie Notruftasten und visuelle Hinweise für Höhrbehinderte. Neu sind die Zugskompositionen in Raucher- und Nichtraucherwagen unterteilt.

Die SBB bezeichnen die ICN als ihre «Paradepferde». Vom eigentlichen «Neigen» der Züge sollen die Passagiere nichts bemerken. Von Mitte März bis Anfang Mai werden in der ganzen Schweiz ICN-Schnupperfahrten angeboten. Das Publikums-Interesse sei enorm, teilten die SBB mit.

SRI und Agenturen

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