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Schweiz verbessert internationale Wettbewerbsfähigkeit: Rang 5

Die Schweiz hat ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich in den letzten Jahren ständig verbessert. Vom neunten Platz im Jahr 1996 ist sie auf den fünften Rang im Jahr 2000 vorgestossen.

Die Schweiz hat ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich in den letzten Jahren ständig verbessert. Vom neunten Platz im Jahr 1996 ist sie auf den fünften Rang im Jahr 2000 vorgestossen. Unangefochten an der Spitze liegen nach wie vor die USA.

Unter den Top-Ten der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt figurieren in der neusten Studie des Lausanner Instituts für Management-Entwicklung (IMD) neben den USA und Singapur (Rang Zwei) nur europäische Staaten: Finnland (3; Vorjahr ebenfalls 3), die Niederlande (4/5), Schweiz (5/6), Luxemburg (6/4), Irland (7/11), Deutschland (8/9), Schweden (9/14) und Island (10/17).

Verschiedene grosse Industrienationen schafften es nur ins Mittelfeld: Japan (17/16), Frankreich (19/21), Spanien (24/23) und Italien (30/30). Die Volksrepublik China rutschte vom 24. auf den 31. Platz ab. Als Schlusslichter auf den Rängen 45 bis 47 figurieren Indonesien, Venezuela und Russland.

Günstiges Umfeld für die Schweiz

Die Schweiz hat sich seit 1996 vom neunten auf den fünften Rang verbessert. Das neue weltwirtschaftliche Umfeld, das gegenwärtig Spitzentechnologien favorisiere, sollte es der Schweiz dank ihrer technologischen Infrastruktur und ihrer Forschungsleistungen ermöglichen, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern, heisst es in der Studie.

Im Hightech-Bereich leide die Schweiz allerdings unter einem Mangel an qualifizierten Informatik-Spezialisten. Ferner müsse die Schweiz ihre Position (25) bei den Investitionen in Risikokapital- Unternehmen verbessern. Schlecht schliesst die Schweiz nach wie vor bei den Arbeitskosten ab – 47. und letzter Platz.

Als positiven Punkt erwähnt die Studie den Fortschritt bei der Internationalisierung der Wirtschaft. Bei der Öffnung gegenüber dem Rest der Welt – auch in der Mentalität – habe sich die Schweiz innerhalb eines Jahres von Rang 39 auf Rang 27 verbessert. Falls die bilateralen Verträge vom Stimmvolk gutgeheissen werden sollten, werde die Schweiz ihre Position in diesem Bereich weiter verbessern.

Das Geheimnis der skandinavischen Staaten

Als besonders eindrücklich bezeichnet die Studie den Fortschritt der skaninavischen Länder. So habe sich Finnland seit 1996 um ganze 15 Plätze verbessert. Sämtliche skandinavischen Länder hätten in den letzten Jahren bedeutende Investitionen in Hightech-Bereiche getätigt.

Was das Zusammenspiel von Internet, Telekommunikation und Computer betrifft, stellt die IMD-Studie die skandinavischen Länder an die Spitze der Weltrangliste. Darüber hinaus hätten die nordeuropäischen Länder im Bereich des mobilen Internet-Zugangs einen klaren Vorsprung gegenüber den übrigen Ländern, was ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter verstärken werde.

In der Studie werden 47 Staaten nach 290 Kriterien der internationalen Wettbewerbsfähigkeit beurteilt. Gemessen wird laut IMD das nationale Umfeld, in welchem die Unternehmen agieren können. Zu einem Drittel werden dabei «harte Daten» aus Statistiken und zu zwei Drittel Umfragen bei über 4000 Managern berücksichtigt.

swissinfo und Agenturen

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