SIG: Deutlich weniger Reingewinn
Beim Konzern für Verpackungs-Technologie SIG ist nach dem ersten Halbjahr 2001 der Reingewinn um 38% auf 28 Mio. Franken gefallen. Der Umsatz änderte sich kaum, wie SIG am Mittwoch in Neuhausen mitteilte. Weltweit werden dieses Jahr 500 Stellen abgebaut, die meisten davon im Ausland.
Die Geschäftsentwicklung lief je nach Bereich unterschiedlich. Während die grösste Division Combibloc mit den Karton-Verpackungen dank Kostensenkungs-Massnahmen ihr Betriebsergebnis (Gewinn vor Steuern) um 33% auf 81 Mio. Franken steigern konnte, fielen die beiden Divisionen SIG Pack und SIG Plastics ab.
Abbau von 500 Stellen
Nach den grösseren Investitionen und Akquisitionen arbeite die SIG weiterhin an operativen Veränderungen, teilte der Konzern weiter mit. Schon früher war angekündigt worden, dass SIG in diesem Jahr 500 der weltweit über 7’200 Stellen abbauen will.
Schwächere Divisionen dürften aufholen
Grund seien ein Investitionsrückgang der amerikanischen Kunden sowie der Konsolidierungs-Trend der europäischen Detailhändler und Nahrungsmittel-Hersteller. Für das zweite Halbjahr sieht SIG eine Steigerung der beiden schwächeren Divisionen vor. SIG Combibloc werde sich auf dem selben Niveau weiterentwickeln.
Konzerngewinn leicht rückläufig
Für das gesamte Jahr erwartet SIG in den angestammten Bereichen beim Bestellungs-Eingang und beim Umsatz Werte, welche dem Vorjahresniveau entsprechen. Beim Konzerngewinn werde ein leicht tieferer Wert als im Jahr 2000 erreicht, da dieses durch einmalige Finanzerträge und Devestitions Erlöse in der Höhe von 70 Mio. Franken positiv beeinflusst war.
Ab kommenden Jahr werde sich der SIG-Konzern in die drei marktorientierten Divisionen SIG Combibloc, SIG Beverages und SIG Pack gliedern.
swissinfo und Agenturen
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