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UBS schreibt 1999 einen Reingewinn von 6,3 Milliarden Franken

Die Schweizer Grossbank UBS hat 1999, ihrem ersten vollen Geschäftsjahr seit der Fusion den Reingewinn auf 6,3 Milliarden Franken gesteigert. Auch für das laufende Jahr gibt sich die UBS optimistisch.

Die Schweizer Grossbank UBS hat 1999, ihrem ersten vollen Geschäftsjahr seit der Fusion den Reingewinn auf 6,3 Milliarden Franken verdoppelt. Auch der Start ins laufende Jahr sei vielversprechend ausgefallen, teilte die UBS am Donnerstag (09.03.) in Zürich mit.

Reingewinn im Rahmen der Erwartungen

Der ausgewiesene Reingewinn nach Steuern und Minderheiten von 6,3Milliarden Franken liegt gemäss Mitteilung 108 Prozent über dem Vorjahreswert. 1998 hatte die UBS noch milliardenschwere Verluste wegen Fehlspekulationen und Altlasten hinzunehmen.

Die Rendite auf dem Eigenkapital von 34,835 Milliarden Franken wurde auf 20,1 (Vorjahr: 10,3) Prozent gesteigert. Der Gewinnausweis liegt im Rahmen der Erwartungen der Finanzanalysten; sie hatten 6,2 bis 6,7 Milliarden Franken vorausgesagt. Die Dividende an die Aktionäre soll von zehn auf elf Franken erhöht werden.

Die von der UBS verwalteten Vermögen erhöhten sich im 1999 um elf Prozent auf 1,744 Billionen Franken. Die Bilanzsumme wuchs um vier Prozent auf 981,573 Milliarden Franken. In der Finanzrechnung stieg der gesamte Geschäftsertrag um 28 Prozent auf 28,621 Milliarden Franken; darin berücksichtigt ist ein Vorsteuergewinn von 1,800 Milliarden Franken aus Devestitionen.

Geschäfts- und Sachaufwand

Der Geschäftsaufwand nahm insgesamt um zwölf Prozent auf 20,452 Milliarden Franken zu. Darin ist auch eine Rückstellung von 154 Millionen Franken für den Milliardenvergleich mit den amerikanischen Sammelklägern enthalten.

Der Sachaufwand der UBS verringerte sich um 9,0 Prozent auf 6,018 Milliarden Franken. Die Abschreibungen wuchsen um zwei Prozent auf 1,857 Milliarden Franken.

Mehr Personal

Der Personalbestand erhöhte sich weltweit um 2,2 Prozent auf 49’058 Beschäftigte; davon arbeiteten 32’747 Angestellte in der Schweiz. Der Personalaufwand stieg um 28 Prozent auf 12,577 Milliarden Franken, hauptsächlich wegen erfolgsabhängiger Zahlungen.

Von den bei der Fusion gebildeten Restrukturierungsrückstellungen von 7,0 Milliarden Franken wurden inzwischen 5,871 Milliarden Franken ausgegeben, 1,844 Milliarden davon im vergangenen Jahr. Letztes Jahr wurden zusätzliche 300 Millionen Franken für Restrukturierungskosten zurückgestellt.

swissinfo und Agenturen

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