WEF: Dialog mit Gegnern
In New York hat Klaus Schwab das definitive Programm für das diesjährige Weltwirtschaftsforum bekannt gegeben. Das WEF setzt auf eine bessere Welt.
WEF-Gründer Klaus Schwab bedankte sich vor rund 300 Medienleuten dafür, dass das bisher in Davos beheimatete Weltwirtschaftsforum in New York «herzlich willkommen» geheissen wurde. Ein WEF in New York sei offenbar der beste Weg, die Metropole wieder zurück zu einer wirtschaftlichen Normalität zu führen.
Plattform für Dialog
Die Ereignisse vom 11. September veranlassten das WEF auch dazu, das Programm umzukrempeln. «Das WEF 2002 will nicht nur auf die veränderte Situation eingehen, sondern im besten Falle eine Vision für eine bessere Welt schaffen», sagte Schwab.
Regierungen könnten die Probleme dieser Welt nicht mehr allein lösen. Auch Firmen könnten das nicht allein, ebenso wenig wie Nichtregierungs-Organisationen. Es sei unabdingbar, die Probleme zusammen zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu suchen. Das Forum wolle als Plattform für Alle dienen.
WEF 2003 wieder in Davos
Schwab fügte an, man hoffe auch auf einen Dialog mit den Leuten, die auf der Strasse demonstrieren wollen. Er bestätigte an der Konferenz einmal mehr, dass das WEF 2003 wieder in Davos stattfinde. Eine Langzeitstrategie für den Standort des Forums wollen die Organisatoren nach dem Treffen in New York bekannt geben.
swissinfo und Agenturen
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