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Forscher der ETH Zürich rufen 24 Spin-offs ins Leben

(Keystone-SDA) Zürich – Trotz schwieriger Wirtschaftslage haben Forschende der ETH-Zürich im vergangenen Jahr 24 Spin-off-Firmen gegründet, das sind soviele wie nie zuvor. Zehn dieser Jungunternehmen entstanden im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie.
Einen Rekord bei Firmengründungen meldete die ETH Zürich bereits 2008. Damals riefen Forschende 23 Spin-offs ins Leben – eine Zahl, die im vergangenen Jahr trotz Wirtschaftskrise übertroffen wurde, wie die Hochschule mitteilte.
Je drei der Neugründungen entstanden im Bereich Elektrotechnik sowie im Maschinenbau, weitere drei Firmen wurden im Dienstleistungsbereich geschaffen. Je ein Spin-off befasst sich entweder mit «Neuen Materialien», «Biotechnologie und Pharma», «Mikro- und Nanotechnologie» oder «Medizinischen Geräten».
Auffällig ist laut ETH, dass es sich bei vier der 24 Neugründungen um so genannte «Cleantech»-Unternehmen handelt. Dabei geht es darum, umweltschonende Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln und anzubieten.
Die ETH berät seit den 1990er Jahren Forschende, die eine Firma gründen wollen. ETH-Spin-off-Firmen basieren auf Forschungsergebnissen der ETH. Mit einer Firma sollen diese dann in marktreife Produkte umgesetzt werden.

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