The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Auch bei Kampfjets wollen wir Qualität. Aber wieso sind die Flieger anderswo meist viel billiger? An dieser Frage hat sich unsere Data-Journalistin Pauline Turuban fast die Zähne ausgebissen.

Beste Grüsse

Keystone / Christian Brun

Hochpreisinsel Schweiz: Das gilt auch für Kampfjets der Schweizer Luftwaffe.

Diese braucht neues Gerät. Ende September stimmen wir über einen Kredit von sechs Milliarden Franken ab. Welcher Flieger die F/A-18 ersetzen wird, das sollen dann die Profis der Armee entscheiden.

Sie sind auch Profis im Geldausgeben. Denn von wenigen Ausnahmen abgesehen scheint ihnen nur das Beste gut genug zu sein.

Eine Ausnahme war in den 1980er-Jahren der F-5 Tiger. Aber auch mit dem «VW der Lüfte» flog man preislich in der höchsten Liga: Wie meine Kollegin Pauline Turuban herausfand, kauften die Schweiz und Finnland beim Hersteller Northrop für etwa denselben Betrag ein. Doch die Nordländer erhielten dafür rund doppelt so viele Flugzeuge.

Google Earth

Bis zu 90 Stunden pro Woche Schuften für den russischen Oligarchen – zum Tieflohn. So erging es Sans Papiers in Genf.

Für seine grossräumige 20-Mio.-Villa am Genfersee samt Park orderte Ölmagnat Rishat Safin Personal aus seiner Heimat. Auf dem weiträumigen Anwesen führten er und seine Mutter das Szepter.

Wer aufmuckte, dem wurde der Pass abgenommen. Und es ging in die Heimat zurück. Von den Praktiken erhielt schliesslich die Gewerkschaft Wind.

Genfer Behörden eröffneten eine Untersuchung. Safin wurde diesen Sommer verurteilt – zur Zahlung von 270’000 Franken. Doch der reiche Russe lebt jetzt in Zypern. Und ist neu auch Staatsbürger der Insel.

Keystone / Db Kunz

Das Sommermärchen, das keines war – die dunklen Wolken über der Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland bleiben.

Es scheint fast ein Fifa-Standard zu sein: Bei der Vergabe der WM 2006 an Deutschland soll auch Korruption im Spiel gewesen sein.

Die Wolken verdecken auch den Himmel über der Schweiz. Denn die Schweizerische Bundesanwaltschaft, die ein Verfahren eingeleitet hatte, liess die drei verdächtigen deutschen Funktionäre davonkommen: Ende April war das Verfahren verjährt – Happy End für die Angeschuldigten.

Daran soll nicht nur der soeben zurückgetretene Bundesanwalt Lauber schuld sein, sondern auch das Bundesstrafgericht unter Leiterin Sylvia Frei, wie der Tages-Anzeiger heute meldet.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Gibt es in Ihrem Wohnland eine 📲 Tracing-App, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und Infektionsketten nachzuverfolgen?

Schreiben Sie uns, 🌍wo Sie🌎 leben und warum Sie eine allfällige App heruntergeladen haben. Wir bemühen uns, Ihre Fragen und Kommentare in dieser Debatte zu beantworten und für unsere zukünftige Berichterstattung zu berücksichtigen. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um mit uns zu diskutieren.

10 Kommentare
Diskussion anzeigen
Keystone / A3512/_roland Weihrauch

Schöne, saubere Schweiz: Schön wärs. Die Belastung des Trinkwassers mit Pestiziden und Fungiziden erfordert teure Massnahmen.

Unser Wasser ab dem Hahn ist ein grosser Stolz im Wasserschloss Schweiz. Dünger und Pflanzenschutzmittel belasten aber die Qualität. Neu bereitet Chlorothalonil Sorgen.

Das Fungizid ist seit Anfang Jahr verboten, weil es als krebserregend gilt. Aber vielerorts wird der Grenzwert überschritten. Davon sind laut Experten eine Million Menschen betroffen.

Manche Gemeinde muss nun neue Quellen anzapfen. Doch Wasser von weither kostet Geld. Am Ende drohen den Konsumentinnen und Konsumenten höhere Wassergebühren.

Meistgelesen
Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft