Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Ich kaufe gerne Fleisch aus tiergerechter Landwirtschaft. Dem Tier und dem Bauern zu liebe. Erfahren Sie, warum ich mein Kaufverhalten nun eigentlich überdenken müsste.
Herzliche Grüsse aus Bern
Schweizer Bauernhöfe, die ins Tierwohl investieren, legen finanziell drauf.
IP Suisse ist ein in der Schweiz weitverbreitetes Label, das Bauernbetriebe auszeichnet, die sich einer umweltschonenden und tiergerechten Landwirtschaft verschrieben haben.
Bauern, die auf Umwelt und Tierwohl achten, müssen einerseits mit höheren Kosten rechnen. Den Tieren steht beispielsweise mehr Platz zur Verfügung. Andererseits erhalten die Landwirte dafür mehr Geld vom Staat und können den Kunden höhere Preise verrechnen.
Nun ist eine StudieExterner Link zum Schluss gekommen: Das lohnt sich finanziell nicht. Bauern, die aufs Tierwohl achten, legen unter dem Strich drauf. Verkehrte Welt.
- Die Untersuchung war Thema im Kassensturz. Sehen Sie sich hier den Beitrag anExterner Link.
- Auch die Fachzeitung Schweizer BauerExterner Link hat über die brisante Studie berichtet.
- Die Digitalisierung verändert die Schweizer Landwirtschaft. Erfahren Sie hier, inwiefern.
Die EU sagt Ja zur europäischen Variante der Sammelklage. Und die Schweiz?
Sagt Ihnen der Name Ed Fagan noch etwas? Genau, das war jener US-Anwalt, der in den 90er-Jahren mit seinen Sammelklagen die Schweizer Banken zum Zittern gebracht hatte.
Das Verfahren war der Startschuss einer Karriere, während der sich Fagan mit weiteren internationalen Schadenersatzklagen einen Namen gemacht hat.
Die Schweizer Rechtsprechung kennt das Mittel der Sammelklage bisher nicht – wie Konsumenten hierzulande schon mehrfach schmerzlich feststellen mussten. Das könnte sich aber demnächst ändern.
- Warum eine Sammelklage eigentlich eine sinnvolle Sache ist, erfahren Sie in meinem Artikel.
- Wie war das damals noch gleich mit den nachrichtenlosen Vermögen? Wir haben das Geschehen 15 Jahre danach noch einmal beleuchtet.
- So berichtete die deutsche Tagesschau Ende November über die Einführung der europäischen SammelklageExterner Link.
Einblick in die Welt der Corona-Skeptiker: Zwischen Weltverschwörung und Maskenverweigerung.
«Ich habe mich im Frühling ein paar Tage ziemlich schlapp gefühlt; das war bestimmt Corona.» Wie oft ich diese Aussage so oder so ähnlich schon gehört habe.
Die meisten litten aber wohl eher an Phantom-Corona. Denn falls nicht, wäre die Schweizer Bevölkerung wohl durchimmunisiert, und wir hätten die Pandemie längst ad acta gelegt.
Drei Tage lang Halsweh hatte im Februar auch Kathrin Meffert. Sie meint, das sei Corona gewesen. Und der milde Verlauf zeige ihr, dass die Sache mit dem Virus massiv übertrieben werde, sagte sie der Neuen Zürcher Zeitung.
- Die Gespräche in der NZZExterner Link geben einen Einblick in die Welt der Corona-Skeptiker. (Paywall)
- Der Chat der Maskenverweigerer; der Bund hat mitgelesenExterner Link. (Paywall)
- Im Engadin bleiben diesen Winter wegen der Pandemie die sonst so wichtigen Gäste aus Italien aus. Unserer Reportage aus dem Bündnerland.
- Machen Sie sich ein eigenes Bild von der Pandemie: Hier haben wir für Sie die Krise in Grafiken zusammengestellt.
- Das ist die aktuelle Corona-Situation in der Schweiz.
Fluch oder Segen: Wie geht die Schweiz in der Krise mit ihrer Schuldenbremse um?
Wenn alle europäischen Länder mit ihrem Staatshaushalt derart rigide umgingen wie die Schweiz, wäre «Eurokrise» ein Fremdwort.
Dank Schuldenbremse betragen die eidgenössischen Schulden im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung nur 29 Prozent. Zum Vergleich: Die Maastricht-Kriterien erlauben den EU-Ländern eine Schuldenquote von maximal 60 Prozent – viele liegen dennoch darüber.
Aber auch in der Schweiz werden in der nächsten Zeit die Schulden pandemiebedingt steigen. Und dann? Tja, genau darüber wird derzeit debattiert.
- Lässt sich die Schuldenbremse dank der Krise verbessern? Dieser Frage ist meine Kollegin Marie Vuilleumier nachgegangen.
- Lesen Sie hier mehr zu den finanziellen Stützmassnahmen für die Schweizer Wirtschaft.
- Eine Beschwerde sollte erreichen, dass die Corona-Kosten von der kantonal bernischen Schuldenbremse nicht ausgeklammert werden – ohne Erfolg, wie die Berner ZeitungExterner Link berichtet.
Heute für Sie: Unser Fensterchen Nummer 16 im Adventskalender
Sie ist Feministin, Walliserin, Ivorerin – und eine der spannendsten Rapperinnen der Schweiz. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Bronx, Kingston, Martigny und Abidjan.
Wer ist die Frau, die 2012 in New York Weltmeisterin im Freestyle Rap wurde – als erste Frau und als jüngste Person überhaupt? Erfahren Sie es im Adventskalender.
Dieses Jahr widmen wir unseren Adventskalender der Schweizer Kunst- und Kulturszene. Aufgrund der Coronakrise litt sie heuer besonders – auf diese Weise wollen wir den Künstlerinnen und Künstlern unseren Tribut zollen.
- Öffnen Sie das Türchen Nummer 16 und lernen Sie die Walliser Rapperin KT Gorique kennen.
- Auch der Tages-Anzeiger widmet das heutige Adventstürchen der Kultur: einer Ballerina im «Homeoffice»Externer Link.
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