Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Der verstorbene Silvio Berlusconi reiste im Verlauf seines illustren Lebens gerne hin und wieder auch in die Schweiz – etwa für eine Schönheits-OP oder zur Pflege seiner "Bankbeziehungen". Ausserdem: Am Morgen wurde die Bundesverwaltung Opfer eines erneuten Hackerangriffs. Und: Heute konnten noch CS-Aktien gehandelt werden – zum letzten Mal.
Beste Grüsse aus Bern
Cyberkriminelle haben heute mehrere Internetseiten der Bundesverwaltung lahmgelegt. Zum Angriff bekannte sich erneut die Gruppe «No Name».
Keine Woche ist es her, als mitten in der Sommersession die Internetseite der Parlamentsdienste Opfer eines Cyberangriffs wurde. Heute Morgen lagen nun plötzlich mehrere Internetseiten der Bundesverwaltung lahm.
Durch eine künstlich erhöhte Nachfrage (sogenannte «DDoS»-Angriffe) wurden die Server kurzfristig überlastet. Auch die SBB waren davon betroffen, eine Zeit lang konnten via SBB-App keine Billette mehr gekauft werden. Erneut bekannte sich die Hackergruppe «No Name» zum Anschlag.
Die genaue Urheberschaft von Cyberangriffen festzustellen, ist allerdings nicht ganz einfach. Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Etwas hingegen steht fest: Die jüngsten Angriffe reihen sich ein in eine Lange Liste von Cyberattacken auf Schweizer Medienhäuser, Verwaltungseinheiten und Unternehmen. Der Druck, dem Krieg im Cyberraum entgegenzuwirken, steigt.
- Ab wann gilt eigentlich ein Cyberangriff als Kriegsverbrechen? Lesen Sie dazu unseren Hintergrundbericht.
- Der Tages-Anzeiger recherchierte vergangene Woche zum Angriff auf die Webseite der Parlamentsdienste und schlägt eine Brücke zur geplanten Video-Ansprache des ukrainischen PräsidentenExterner Link im Bundeshaus.
- Der Bundesrat hat den Handlungsbedarf erkannt: Mit einem neuen Staatssekretariat für Sicherheit will er verstärkt gegen Cyberkriminalität vorgehenExterner Link.
- Auch in der Sommersession war Cybersicherheit ein Thema: Nach dem Nationalrat forderte auch der Ständerat eine Meldepflicht für CyberangriffeExterner Link.
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Die CS ist jetzt offiziell ein Tochterunternehmen der UBS.
Jetzt ist es endgültig vorbei mit der Credit Suisse: Heute wird die CS-Aktie zum letzten Mal an der Börse gehandelt. Danach verschwindet sie.
Im März dieses Jahres wurde die CS via Notrecht vom Bundesrat gerettet und von der UBS übernommen. Nun teilt die UBS mit, dass die Akquisition abgeschlossen sei. Das hat auch personelle Folgen: Die UBS besetzt die Führungsetage des neuen Tochterunternehmens mit eigenen Banker:innen. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem zu verhindern, dass die Kundenberater:innen zur Konkurrenz abwandern.
Damit die CS-Banker:innen bei der UBS nicht in alte Muster zurückfallen, wurde eine Liste mit sogenanngen “roten Linien” erstellt. Diese dürfen beim Banken nicht überschritten werden.
- Lesen Sie hier im Bericht von SRF mehr über die Tätigkeiten, die mit einer “roten Linie” eingeschränkt wurdenExterner Link.
- Die NZZ weiss, wer an der CS-Spitze kommt oder gehtExterner Link. (Paywall)
- Hören Sie aktuell zum Thema Bankenregulierung die neuste Folge des Geldcasts.
- Im März ging es auf dem Schweizer Finanzplatz drunter und drüber. Wie konnte es so weit kommen? Mein Kollege Matthew Allen gibt in seiner Analyse Antworten.
Geldwäsche, Schönheits-OPs und Jet-Set-Parties: Silvio Berlusconi «liebte» die Schweiz.
Der verstorbene «Forza-Italia»-Gründer und Medienmogul Silvio Berlusconi pflegte Zeit seines Lebens eine besondere Beziehung zur Schweiz.
Ob für Schönheits-OPs im Tessin, ausgelassene Partys in St. Moritz oder Geldwäsche und das Bunkern von Schwarzgeld im grossen Stil: In der Schweiz – seiner «zweiten Heimat» – wurde der italienische Volksverführer stets fündig, wie der Blick in Erinnerung ruft.
Auch die Schweizer Justiz war phasenweise mit ihm beschäftigt – aufgrund von mehreren italienischen Rechtshilfegesuchen.
- Der Blick führt auf, warum und wofür der «Cavaliere» Schweiz liebteExterner Link.
- Watson.ch erinnert uns daran, dass der Mailänder Multimilliardär auch die Schweizer Strafverfolgungsbehörden auf Trab hieltExterner Link.
- Dass sich in der Schweiz in aller Ruhe Geld waschen lässt – oder zumindest liess – entdeckte nebst der italienischen früh auch die US-amerikanische Mafia. Lesen Sie dazu unseren historischen Rückblick.
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Sportministerin Amherd und Justizministerin Baume-Schneider zeigen sich von ihrer sportlichen Seite.
Die beiden Magistratinnen waren sich am Sonntag nicht zu schade, zusammen mit rund 9000 weiteren Frauen am Berner Frauenlauf teilzunehmen. Sportlich gingen sie es eher gemütlich an und entschieden sich für die Kategorie «Easy Walk vor All» über drei Kilometer.
Damit setzten sie gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität mit Brustkrebs-Betroffenen. Die Brustkrebs-Prävention steht seit letztem Jahr im Fokus des Laufs.
- Der Schnauf reichte noch für den SprintExterner Link, beobachtet der Bund.
- Ins Ziel liefen die Bundesratskolleginnen Hand in Hand einExterner Link, wie der Blick festhält.
- Zum Schluss der Samstagsrundschau von SRF zum Thema AsylpolitikExterner Link erklärte Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, es ginge ihr beim Berner Frauenlauf vor allem auch um die Botschaft zur Brustkrebs-Prävention.
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