Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Rhein, Rhone, Po und Inn: Das Alpenland Schweiz ist auch eine "Drehscheibe" für die Verteilung von Wasserressourcen. Angesichts des Klimawandels wird sie zunehmend auch zur Akteurin eines Verteilkampfs.
Herzliche Grüsse aus Bern
Die Schweiz braucht mehr Wasser für die Stromerzeugung. Das hat internationale Folgen.
Gletscherschmelze, mehr Dürren: Wenn das Wasser knapp wird, sind Verteilkämpfe unausweichlich.
Angesichts der Energiewende weg von Erdöl und Gas hin zu mehr erneuerbaren Energieträgern will die Schweiz mehr Strom mit Wasserkraft produzieren. Die Nachbarländer Frankreich und Italien sind «not amused»: Sie sind auf das Wasser aus dem «Wasserschloss Europas» angewiesen.
Sie sind deshalb brennend daran interessiert, internationale Vereinbarungen über die Nutzung von Wasserressourcen an die neuen Realitäten anzupassen, damit sie nicht plötzlich auf dem Trockenen sitzen.
- Kampf ums Wasser im Herzen Europas: Konfliktprävention wird nötig – neuster Beitrag von SWI-Klimaspezialist Luigi Jorio in unserer Wasser-Serie.
- Wassermangel: Warum das blaue Gold der Schweiz unter Druck kommt – lesen Sie hier Luigis zweiten Beitrag.
- Die Schweiz, das Wasserschloss Europas – wie lange noch? – der SWI-Hintergrund von 2019.
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Die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris stehen vor der Tür – und was ist mit den Athlet:innen aus Russland?
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit Sitz in Lausanne am Genfersee ist wie die Fifa ein Riese des milliardenschweren globalen Sportbusiness. Und wie Fifa-Boss Gianni Infantino pflegte auch IOC-Boss Thomas Bach eine Charme-Beziehung mit Putin.
Der illegale Angriffskrieg Russlands gegen die souveräne Ukraine brachte Bach in die Bredouille.
Doch die kompromisslose Haltung der westlichen Demokratien liess ihm keine Wahl: Als Sanktion wurde Russland weitestgehend vom Sportbetrieb ausgeschlossen.
Immerhin öffnete er Anfang Jahr ein Schlupfloch, so dass russische Sportler:innen in Paris unter neutraler Flagge teilnehmen könnten.
Für die Athlet:innen aus der Ukraine ist der Fall klar: Sie boykottieren die Spiele, wenn russische oder belarusische Konkurrentinnen teilnehmen.
- «Das Olympische Komitee steht unter Druck des Westens» – sagt Olympia-Experte Patrick Clastres im SWI-Interview.
- «Das Schweizer IOK-Mitglied Denis Oswald will russischen Athleten eine Tür zu den Spielen in Paris 2024 offenlassen: ‚Man muss die Sportler vom Staat trennen'»Externer Link – Interview in der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
- «Putin macht ernst: Russland will eigene Sommerspiele veranstaltenExterner Link» – Blick aus der Schweiz auf den Bericht vom Mai im österreichischen Exxpress.
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Ein weiteres grosses Preisschild der erzwungenen Übernahme der Credit Suisse durch die UBS zeichnet sich ab.
Gemäss der Agentur Bloomberg, eine sehr zuverlässige Quelle, will die einzige verbleibende Schweizer Grossbank mehr als die Hälfte aller CS-Mitarbeitenden entlassen.
In Zahlen ausgedrückt würde dieser Kahlschlag, so er denn eintritt, das Verschwinden von weltweit 35’000 Stellen bedeuten.
Die UBS hat dazu bis jetzt keine Stellung genommen.
Beim Schweizerischen Bankenpersonalverband (SBPV) ist man höchst beunruhigt. Die Forderung nach einer besseren Kommunikation durch die UBS scheint mir durchaus nicht aus der Luft gegriffen.
Klar war von Anfang an, dass das CS-Personal grosse Teile der Zeche wird berappen müssen, die wie so oft versagende Manager:innen verursacht haben.
- «35’000 Stellen betroffen? Bankenpersonalverband will Gewissheit für CS-AngestellteExterner Link» – Bericht im Blick.
- «Nach CS-Schock-Abbau: Lichterlöschen in Zürich?Externer Link» – Beitrag der unabhängigen Plattform Inside Paradeplatz.
- «UBS Preparing to Cut Over Half of Credit Suisse WorkforceExterner Link» – hier die Originalmeldung von Bloomberg, ausnahmsweise in Englisch.
Kemmeriboden-Bad oder kann es einen typischeren Namen für ein Restaurant tief im Emmental geben?
Als gebürtiger Emmentaler sage ich dazu: Nein!
Eingezwängt zwischen Schrattenfluh mit dem weithin sichtbaren Schibegütsch und dem Hohgant, ist das Haus vor allem für eine Spezialität bekannt: Seine Kult-Meringues.
Vor einem Jahr dann der grosse Schock: Nach einem verheerenden Unwetter zerstörte eine Flut grosse Teile von Gebäuden und Umgebung.
Nach einem riesigen Effort und unterstützt durch zig solidarische Helfer:innen kann das Wirtepaar im aufgefrischten Restaurant seine Gäste wieder mit neuem Elan – und natürlich den riesigen Meringues – bewirten.
Übrigens: Es gibt auch kleine Portionen. Wem das immer noch zu viel sein sollte, kann mit anderen am Tisch teilen.
- «Schön, bringen die Gäste wieder Leben rein»Externer Link – Bericht im Blick.
- «Hochwasser im Emmental: ‚Lokal schlimmer als 2014′»: So heftig traf die Flut KemmeribodenExterner Link – Bericht des Schweizer Fernsehens SRF vom Juni 2022.
- «Hochwasser flutet Kemmeriboden-BadExterner Link» – selbst Gault&Millau berichtete 2022 über die Katastrophe.
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