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Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Was lassen Sie sich von KI-Stimmen sagen? Hören Sie Podcasts oder schauen Sie Videos, in denen eine KI etwas erzählt? Die monotonen Stimmen mögen hölzern klingen, können jedoch auch etwas Beruhigendes haben, wie zahlreiche KI-Einschlafpodcasts zeigen. 

Im Kanton Schaffhausen gibt es einen neuen Radiosender, bei dem die Nachrichten und Beiträge ausschliesslich von einer KI-Moderation vorgetragen werden. Im Briefing erfahren Sie, wie das funktioniert und womit die KI-Stimme noch Mühe hat.

Herzliche Grüsse aus Bern

blick über den rhein auf schaffhausen
Bei «Radio Schaffhuuse» liest eine KI-Stimme die Nachrichten vor. Keystone / Melanie Duchene

Radio ohne Moderator:innen? Das neue «Radio Schaffhuuse» kommt ohne Radiostudio aus und setzt vollständig auf KI-Moderation. 

Haben Sie schon mal einer KI-Stimme zugehört und gedacht, sie klingt wie ein Mensch – aber eben doch nicht ganz? Im Kanton Schaffhausen kommt diese Stimme jetzt aus dem Radio. Die gesamte Moderation des neuen Radio Schaffhuuse wird von KI übernommen, ein Radiostudio gibt es nicht. Ist das die Zukunft des Radios? 

Projektleiterin Lara Gansser von Radio Schaffhuuse sagt im Beitrag von SRF, dass sämtliche Nachrichten und Beiträge von Menschen verfasst werden, diese bestimmen auch den Sendeplan. Für die KI-Stimme haben die Redaktor:innen ihre Stimmen zur Verfügung gestelltRadio Schaffhuuse sei eine Ergänzung zur Zeitung Schaffhauser Bock und zum Onlineportal Schaffhausen 24, wo die Nachrichten herkommen. So sollen Inhalte auf möglichst vielen Kanälen ausgespielt und durch Werbung finanziert werden. 

Ein Experte von SRF glaubt nicht, dass sich die KI-Radiostimme durchsetzen wird. «Gut möglich, dass das Niveau steigt und wir mehr davon sehen werden», sagt er. Aber eine grosse Nachfrage sehe er nicht. Momentan ist die KI-Moderation noch deutlich als solche zu erkennen. Sie klingt mechanisch, ein bisschen holprig und hat Mühe mit der korrekten Aussprache von Gemeindenamen und solchen von Politiker:innen. 

grenzwächter neben zug
Die Jungfreisinnigen fordern eine restriktivere Schweizer Asylpolitik. Keystone / Ti-Press / Pablo Gianinazzi

Die Jungfreisinnigen wollen die Schweizer Asylpolitik verschärfen. In einem neuen Positionspapier präsentieren sie Forderungen von Asylverfahren in Drittstaaten bis zur Abschaffung der vorläufigen Aufnahme. 

In den vergangenen Tagen sind zehntausende Menschen in die spanische Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste gelangt. Nun haben die Jungfreisinnigen ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie eine restriktivere Schweizer Asylpolitik fordern. Ceuta sei ein offensichtliches, aber nicht das einzige Signal, dass ein Umdenken unerlässlich sei, zitiert die NZZ aus dem Forderungenkatalog.

Die Jungpartei schlägt unter anderem vor, Asylverfahren teilweise in sichere Drittstaaten auszulagern, Asylsuchende ohne Schutzbedarf bereits vor einem Verfahren zurückzuweisen sowie die vorläufige Aufnahme abzuschaffen. Zudem werden härtere Sanktionen gegen Herkunftsländer verlangt, die abgewiesene Asylsuchende nicht zurücknehmen, und gegen Kantone, die Wegweisungen ungenügend vollziehen.

Mit dem Positionspapier wollen die Jungfreisinnigen den Druck auf FDP und Mitte erhöhen, die nach der Abstimmung über die 10-Millionen-Schweiz-Initiative zwar Reformbedarf anerkannt, bisher aber keine umfassenden Vorschläge präsentiert hätten.

Schale mit goldhaltigem Sediment
Der getötete Schweizer Geologe suchte in Afrika nach seltenen Rohstoffen. Copyright 2026 The Associated Press. All Rights Reserved.

Der Schweizer Geologe Luca M. ist in Zentralafrika entführt und getötet worden. Er hat den grössten Teil seines Berufslebens im Ausland verbracht und nach seltenen Bodenschätzen gesucht. 

Am vergangenen Donnerstag ist der Schweizer Geologe Luca M. in der Zentralafrikanischen Republik, nördlich der Hauptstadt Bangui, entführt und getötet worden, wie der Blick heute mit Bezug auf die Nachrichtenagentur AP schreibt. Der Tessiner namens Luca M. sei am vergangenen Donnerstagabend von Unbekannten entführt worden, wie ein weiterer Geologe berichtet, auch ein einheimischer Bergmann ist dabei ums Leben gekommen. Laut dem Zeugen arbeitete M. mit Admog Gold zusammen, einem emiratischen Unternehmen, das in Zentralafrika tätig war. 

Luca M. hat in Lausanne studiert und verbrachte den grössten Teil seines Berufslebens auf der Suche nach Bodenschätzen im Ausland, zuerst suchte er in Brasilien nach Goldadern, später kam er nach Afrika. In einem Porträt von Swissinfo aus dem Jahr 2010 beschrieb er seine Arbeit als eine Art Schatzsuche, die ihn mehr faszinierte als eine Karriere in der Schweiz. 

Dabei ging es ihm nicht nur um das Auffinden von Gold und anderen seltenen Metallen. Der Geologe machte sich Gedanken über den harten Wettbewerb um Rohstoffe und was deren Knappheit auslösen könnte. Doch er zeigte sich optimistisch und glaubte daran, dass die Menschen technische Fortschritte nutzen würden, um Engpässe zu verhindern. 

petrischale mit keimenden bakterien
In dieser Schale befinden sich Legionellenkulturen, die in Basel gefunden wurden. Keystone / Georgios Kefalas

Grösster Legionellenausbruch in der Schweiz der letzten Jahre: In Basel sind 26 Personen erkrankt, eine davon ist gestorben. 

In Basel ist es zu einem aussergewöhnlich grossen Ausbruch von Legionellose gekommen. Das ist eine Krankheit, die durch Legionellen – Bakterien in Süsswasser – verursacht wird. Im schlimmsten Fall kann sie tödlich enden; in Basel ist eine Person gestorben. Insgesamt sind 26 Menschen erkrankt, 25 mussten im Spital behandelt werden. Eine Person befindet sich noch immer auf der Intensivstation. 

Legionellose ist meldungspflichtig. Nachdem sich die Fälle häuften, begannen die Behörden am 21. Juli mit der Suche nach der Ursache. Diese konnte gefunden werden, der heftige Legionellenausbruch in Basel geht auf zwei Kühltürme zurück, die auf dem Dach des Manor-Hauptsitzes stehen. Diese werden nun saniert. 

Mit der Krankheit anstecken kann man sich, wenn man zerstäubte Wassertröpfchen einatmet. In Basel gehören mehrere Manor-Mitarbeitende zu den Erkrankten, dazu Menschen im Quartier. Aber auch solche aus anderen Stadtteilen. Die Aerosole können sich je nach Wetterlage kilometerweit verbreiten. Es wird mit weiteren Fällen gerechnet, da die Inkubationszeit zwei bis zehn Tage beträgt. 

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